KÜNSTLERHAUS

BETHANIEN

Ausstellung

DISSONANCE.

Platform Germany

Rao Fu, Das hockende Mädchen, 2021, Courtesy der Künstler und Vazieux Art Gallery, Paris, Foto: Mini Tao, Dresden

DISSONANCE. Platform Germany ist ein Buch, erschienen bei DCV, das 81 künstlerische Positionen im Feld der Malerei in Deutschland vorstellt, herausgegeben von Mark Gisbourne und Christoph Tannert.

In einem ersten Teil präsentiert das Künstlerhaus Bethanien nun 40 ausgewählte Positionen in einer Ausstellung.

Künstler*innen:
Tom Anholt / Mona Ardeleanu / Inna Artemova / Emmanuel Bornstein / Fritz Bornstück / Mona Broschár / Claudia Chaseling / David Czupryn / Ivana de Vivanco / Annedore Dietze / Rao Fu / Philipp Fürhofer / Nicholas Grafia / Lennart Grau / Philip Grözinger / Oska Gutheil / Dominik Halmer / Roey Victoria Heifetz / Uwe Henneken / Gregor Hildebrandt / Franziska Holstein / Igor Hosnedl / Klaus Jörres / Hortensia Mi Kafchin / Yongchul Kim / Kanta Kimura / Markus Matthias Krüger / Tegene Kunbi / Katsuhiko Matsubara / Justine Otto / Grit Richter / Adam Saks / René Schoemakers / Sebastian Schrader / Sebastian Tröger / Steve Viezens / Marc von der Hocht / Ruprecht von Kaufmann / Paul Wesenberg / Sahar Zukerman

Es wird oft argumentiert, dass eine spezifische Auswahl künstlerischer Positionen einem bereits bestätigten Diskurs als Sinnanker folgen muss, etwa so, wie Städte und Gemeinden gemeinhin ihre Ehrengrabbegünstigten auswählen. Der Auswahlprozess, wie ihn die Herausgeber Mark Gisbourne und Christoph Tannert für Buch und Ausstellung vollzogen haben, orientierte sich konsequent am Stichdatum 1972 und war ansonsten an jenen Stimmen interessiert, die der Allgemeinheit noch nicht und in dem einen oder anderen Fall selbst in der Fachöffentlichkeit noch zu wenig bekannt sind.

Die Herausgeber von DISSONANCE. Platform Germany wagen ein Urteil, decken Unerwartetes auf und suchen den Mehrwert in ästhetisch mitreißenden Leistungen programmatischer Pluralität, die ihren malereirelevanten Bedeutungszugewinn zum Teil noch suchen. Wenn Publikation und Ausstellung als Tatort und ungedeckter Wechsel für Zukünftiges gelesen werden würde, hätte sich ihr Anspruch erfüllt.

PS
Dieses Buch wurde während der Pandemie geschrieben. Wir wissen nicht, ob in der jungen deutschen Malerei die sozialen und emotionalen Umwälzungen, die Corona in unserer Gesellschaft bewirkt hat, ablesbar sind. Aber wir wissen natürlich, dass die Malerei traditionell nicht direkt und unmittelbar auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Und außerdem könnte es sein, dass Corona gar keinen gesellschaftlichen Wandel auslöst.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

Für ihr besonderes Entgegenkommen danken wir den Galerien Gisela Clement, CRONE, Eigen+Art, FORSBLOM, Thomas Fuchs, Robert Grunenberg, Max Hetzler, MARIO IANNELLI, Jarmuschek, Judin, Kornfeld, Gebr. Lehmann, CHRISTIAN LETHERT, Loock, LULLIN + FERRARI, Meyer Riegger, ALEXANDER OCHS PRIVATE BERLIN, PSM, REITER, SEXAUER und Wentrup.

PRESSEMITTEILUNG

PUBLIKATION

AUSSTELLUNG
22.07. – 11.09.2022
Di - So: 14 - 19 Uhr
Eintritt frei

ERÖFFNUNG
21.07.2022
19 Uhr