Künstlerhaus Bethanien

Memory Is a Strange Bell

Künstler*innen: Ipek Burçak, Nadja Buttendorf, Markus Draper, Martin Eberle, Noi Fuhrer, Olga Monina, Shaun Motsi, Leonie Nagel, Ania Nowak, Niclas Riepshoff, Max Schaffer, Alina Schmuch, Antje Taubert, Sergio Zevallos Kuratorinnen: Lidiya Anastasova, Antje Weitzel Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) und das Künstlerhaus Bethanien präsentieren gemeinsam Arbeiten von Künstler*innen, die 2025 mit dem Arbeitsstipendium Bildende Kunst des […]

This is not a Dance Film

In This is not a Dance Film werden Tänzerin und Fotografin zu wechselseitigen Akteurinnen in einer choreografischen Situation, in der das Filmen selbst zur treibenden Kraft wird. Die Tänzerin reagiert auf die Kamera, die Kamera reagiert auf den Körper – eine Schleife aus Bewegung, Blick und Steuerung entsteht. Zunächst scheint die Rollenverteilung eindeutig: Die Tänzer*in […]

16 Dreams of Me

Die Ausstellung 16 Dreams of Me entfaltet einen vielschichtigen, traumähnlichen Erfahrungsraum, in dem persönliche Erinnerung, kollektives Trauma und politische Realität untrennbar miteinander verwoben sind. Traum erscheint hier nicht als Rückzugsort, sondern als ein Zustand der Auseinandersetzung – ein Raum, in dem innere Bilder, gesellschaftliche Prägungen und politische Gewalt ineinandergreifen.   Im Zentrum der Ausstellung steht […]

Substitute for a Sunset

Beim Betreten von Andreas Brunners Ausstellung Substitute for a Sunset fällt der Blick auf eine ehemalige Leuchtreklame, hoch montiert, ihres ursprünglichen Inhalts vollständig entledigt. Transparentes Paneel, blankes Aluminium, freigelegte Elektronik. Ein kalter Lichtkreis leuchtet gleichmäßig, ohne Bild, ohne Text, ohne Adresse. Was sonst Aufmerksamkeit bindet und Bedeutung verspricht, wirkt hier wie ein reiner Apparat. Technik […]

Skinny Cat

In Malthe Møhrs Video Sja Mægre ist Erinnerung (im) Körper und in den Rhythmus eines gleichmäßigen Beats eingeschrieben. Als filmisches Metronom, das unsichtbar bleibt, gibt dieser Beat – dumpf und doch präzise – das Tempo der dialektischen Erzählweise des Künstlers vor: zwei Projektionen/Videos zeigen unterschiedliche Aspekte derselben Geschichte. Für die filmischen Figuren bestimmt er, wie […]

Sweet Sweet Sun

Nur einen kurzen Spaziergang vom Künstlerhaus Bethanien entfernt entfalten sich allabendlich im Wäldchen des Volksparks Hasenheide Praktiken des Cruisings, die erstaunlich viel gemeinsam haben mit den Ritualen einer Künstler*in, der/die zwischen internationalen Residencies pendelt. Jede Annäherung – sei es an das Objekt der Begierde oder, nüchterner gesagt, an eine Galerie – beinhaltet ein Zögern, ein […]

Entropy

Der konzeptuelle Rahmen des diesjährigen LABA-Stipendienprogramms ist Entropie. Jede Woche trafen sich jüdische und muslimische Künstler*innen im Künstlerhaus Bethanien, um Entropie aus wissenschaftlicher, theologischer und philosophischer Perspektive zu erforschen und, begleitet von Vertreter*innen beider Konfessionen, in Beziehung zu ihrer künstlerischen Praxis zu setzen. Entropie markiert den Lauf der Zeit und die Unvermeidbarkeit von Veränderung: Verfall, […]

The broom, the spoon and her shoes

In ihrer Ausstellung The broom, the spoon and her shoes im Künstlerhaus Bethanien verwebt Myriam Jacob-Allard kulturelle, persönliche und filmhistorische Referenzen zu einer eindrucksvollen Reflexion über matrilineares Erbe, Transformation und das Erleben von Zeit. Zentrales Werk ist der Film Les Immortelles, eine Collage in vier Kapiteln, die sich formal zwischen Abstraktion und Symbolik bewegt. Auf […]

From the Boat Drifting Past a Forest of Stars

Ein Fenster, ein Ausblick oder Einblick, verspielt mit weißem Spitzenvorhang versehen, gerahmt von Pastellfarben, an der einen Seite angeschnitten das Profil einer Lyra, dem klassisch griechischen Instrument, an der anderen Seite läuft der Rahmen in eine dunkle sich wellende Form, die einem Stück schweren Stoffes gleicht. Dieses vielschichtige kleine Kunstwerk, zwischen Gemälde und Skulptur, trägt […]

Make the World

„Jede Person kann die Vorführung eines feindlichen Propagandafilms unterbrechen, indem sie zwei oder drei Dutzend große Motten in eine Papiertüte steckt. Nehmen Sie die Tüte mit ins Kino, stellen Sie sie beim Betreten des Saals in einem leeren Bereich auf den Boden und lassen Sie sie offen stehen. Die Motten werden herauskriechen und in den […]

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