 In my work, I make an attempt to become involved with a process of reconnection to the intensity and authenticity of experience. My point of departure is my acknowledgment that in contemporary times experience is becoming gradually poorer, and that images are but a distorting filter of the real meaning of things. In the last few years, even if in a generic way, I have been developing a work whose nature questions the image itself and its relationship with the representation of the world. I have been attempting to establish relationships between two distinct media ? the photographic image and drawing ? in order to formally trigger a reflection on the mechanisms of the formation of sensibilities. I engage myself directly with the tensions that occur between photographic records as a means of memory, and drawing, understood as a process of formation of the I.
Exhibition: 14.08 - 31.08.2008 | | Daniel Barocca
*1976
in Lisabon/KIstbon, Portugal
lebt und arbeitet/ lives and works in Lissabon/Listbon
In meiner Arbeit versuche ich, eine gewisse Intensität und Authentizität von Erfahrungen neu zu ergründen. Mein Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass in der heutigen Welt Erfahrungen allgemein weniger intensiv sind und dass Bilder wie Filter funktionieren, die den wahren Sinn der Dinge verzerren. In den letzten Jahren habe ich, und sei es anhand von generischen Vorgängen, eine Arbeit entwickelt, die sich vor allem darum bemüht, die Bilder an sich sowie ihre Beziehungen zur Darstellung der Welt zu hinterfragen. Ich habe versucht, Beziehungen zwischen zwei verschiedenen Medien ? dem fotografischen Bild und der Zeichnung ? herzustellen, um über die Form eine Überlegung hinsichtlich der Entstehungsmechanismen von Sensibilitäten in Gang zu setzen. Ich beschäftige mich unmittelbar mit den Spannungen, die zwischen fotografischen Aufnahmen als Gedächtnisstützen einerseits und dem Zeichnen als einem Prozess der Bildung des Ichs andererseits entstehen.
Daniel Barocca
Ausstellung: 14.08 - 31.08.2008
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