 I like to think of my work as a chance archive, an archive without chronology and without hierarchies … sampled, designed and catalogued with the accuracy of a trashcan in the street. Perhaps the work travels light and leaves the studio for more open situations, changing my role as an artist as someone who generates a wandering network of interrelated creativity as opposed to the singular act of being in an isolated space. Maybe the work means closing the studio, removing all objects and forcing me to look at its white walls … discussing its possible meaning. This work is a photograph about pleasure, moments of not-doing, and many doubts resisting today’s production hysteria … hoping to share with you some colours, always already creating new beginnings. Nico Dockx
Exhibition: 18.01 - 03.02.2008
| | Nico Dockx
*1974 in Erkeren, Belgien/Belgium
lebt und arbeitet/lives and works in Antwerpen/Antwerp
Ich betrachte meine Arbeit als zufälliges Archiv, als Archiv ohne Chronologie und Hierarchien … so sorgfältig zusammengestellt, gestaltet und sortiert wie der Inhalt eines Müllcontainers auf der Straße. Vielleicht bewegt sich die Arbeit leichtfüßig, verlässt das Studio, sucht draußen nach offeneren Situationen, verändert dabei meine eigene Rolle als Künstler, als jemand, der im Gegensatz zur isolierten Handlung im geschlossenen Raum ein mobiles, kreatives Netzwerk knüpft. Vielleicht besteht die Arbeit aber auch darin, das Studio abzuschließen, alle Objekte darin zu entfernen und die weißen Wände anzustarren … ihre möglichen Bedeutungen zu diskutieren. Diese Arbeit ist ein Foto über die Lust, über Momente des Nicht-Tuns und die zahlreichen Zweifel, die sich der heutigen Produktionshysterie entgegenstellen … in der Hoffnung, ein paar Farben mit Ihnen zu teilen und unentwegt neue Ansätze zu postulieren.
Nico Dockx
Ausstellung: 18.01 - 03.02.2008
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