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Maarten Janssen

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I intend to make paintings that are autarchic, self-evident and independent of interpretation. I set up a method to turn the painting into a set of facts. This objectivity claim links up with the tradition of Minimal Art and Fundamental Painting – a tradition bristled with axioms: square = neutral, grey = neutral, neutral = no characteristics, neutral = hygienic, without brushstroke = cool, “untitled” = autonomous, and the ideal exhibition space is empty, white and silent... Objectivity by decree. I try to avoid the dogmas via “processmatic” objectivity. For that purpose I use dice plunged in paint and paint bombs. They produce decisions (no decision/no form). By throwing these “decision generators” on the canvas and applying a transparent procedure to encapsulate the results (the splashes, the marks and the prints), the causes become part of the image, presenting a square meter of truth. A “trans-resistor”, resisting transformation and transforming resistance. A painting stopped by its borders, holding its breath. With wall works I intend to strengthen this effect. They neutralize the context, not by white(cube)washing, but by bringing a counterforce into the exhibition space. Artefact against artefact. Although a counterforce, thesewall works are pretty vacant themselves: chance, noise, decoration, damage. Constructive nihilism.

Maarten Janssen
 
Maarten Janssen
* 1965
in Rijswijk, Niederlande/Netherlands

lebt in Rotterdam / lives in Rotterdam

Mein Ziel ist es, autarke, eindeutige Bilder zu malen, die sich der Interpretation entziehen. Ich arbeite an einer Methode, die es mir erlaubt, das Bild zu einer Reihe von Fakten werden zu lassen. Dieser Anspruch auf Objektivität knüpft an die Tradition der Minimal Art und der Fundamentalen Malerei an, ein Erbe, das von Axiomen durchsät ist: viereckig = neutral, grau = neutral, neutral = keine Charakteristiken, neutral = hygienisch, ohne Pinselstrich = cool, „ohne Titel“ = autonom, und der ideale Ausstellungsraum ist leer, weiß und still... Verordnete Objektivität. Ich versuche, mich anhand einer „prozessmatischen“ Objektivität diesen Dogmen zu entziehen. Dazu benutze ich in Farbe getränkte Würfel und Farbdosen, die Entscheidungen auslösen (keine Entscheidung / keine Form). Indem ich diese „Entscheidungsauslöser“ auf die Leinwand werfe und das Resultat (die Schlieren, Streifen und Abdrücke) mithilfe eines durchsichtigen Fixiersprays festhalte, werden die Auslöser Teil des Bildes, welches einen Quadratmeter Wahrheit darstellt. Ein „Trans-resistor“ – der Transformation trotzend und gleichzeitig die Resistenz transformierend. Ein Bild, das an seinen Kanten endet und den Atem anhält. In meinen Wandbildern versuche ich, diesen Effekt zu verstärken. Diese Arbeiten zielen darauf hinaus, den Kontext zu neutralisieren; nicht durch Weißwaschen (im Sinne des White Cube) sondern indem sie eine antagonistische Kraft in den Ausstellungsraum einfließen lassen. Artefakt gegen Artefakt. Obwohl diese Wandbilder eine Gegenkraft darstellen, sind sie ihrerseits relativ unbesetzt: Zufall, Lärm, Dekoration, Zerstörung. Konstruktiver Nihilismus.

Maarten Janssen





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22.07.2010
Eröffnung/Opening:
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22.07.2010
Eröffnung/Opening:
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11.06.2010
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11.06.2010
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