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Adriana Molder

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Over a few years of regular presentation of her work, Adriana Molder has managed to carve herself a niche as a producer of images, by creating an ever-expanding gallery of figures with a clearly recognisable authorial stamp. Adriana Molder's pictures are immediately identifiable through the specificity of their technique. Their peculiar textures, due to the use of tracing paper, are allied to an unusual handling of India ink, in which randomly-generated blotches are manipulated. The various transparencies and unexpected density that result from these methods create the peculiar, indeterminate space in which the characters seem to be immersed. As we look at the entirety of her oeuvre, we are faced with a gallery of figures which combine elements of portraitist fidelity with fictional or narrative inventiveness, while over the whole hangs something we will call an atmospheric quality, to avoid calling it an aura. An atmosphere that turns representation into memory, where the separation between picture and viewer becomes irreversible, leading to the inevitability of the almost soft passing of a shadow of death.

Alexandre Melo
Exhibition: 27.09 - 14.10.2007
 
Adriana Molder
* 1975
in Portugal

lebt in Lissabon / lives in Lisbon

Seit einigen Jahren mit regelmäßiger Ausstellungstätigkeit hat sich Adriana Molder eine eigene Nische als Bilderproduzentin geschaffen, indem sie kontinuierlich an der Erschaffung eines Figurenrepertoires gearbeitet hat, das eine unverkennbare künstlerische Handschrift trägt. Adriana Molders Bilder sind auf den ersten Blick durch die Besonderheit ihrer Technik identifizierbar. Die eigenwilligen Texturen, die durch die Verwendung von Transparentpapier entstehen, verbinden sich mit dem ungewöhnlichen Einsatz von Zeichentusche, wobei zufällig entstandene Flecken von ihr manipuliert und kontrolliert werden. Verschiedene Abstufungen an Transparenz und die unerwartete Dichte, die aus diesem Verfahren resultiert, schaffen einen eigenartigen unbestimmten Raum, in dem die Figuren versunken zu sein scheinen. Betrachtet man das bisherige Gesamtwerk Molders, steht man vor einer Galerie von Figuren, in der Elemente von Porträttreue mit fiktionaler und erzählerischer Erfindung kombiniert werden, während über allem - um es nicht Aura zu nennen – eine atmosphärische Qualität liegt. Eine Atmosphäre, die Darstellung in Erinnerung verwandelt, in der die Trennung von Bild und Betrachter unumkehrbar wird und in der das fast sanfte Vorüberziehen eines Todesschattens unausweichlich scheint.

Alexandre Melo

Ausstellung: 27.09 - 14.10.2007





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