 Låker’s frequently ruthless stories make audiences squirm in their chairs when she includes them in the narrative and shows them exactly what they don’t want to see. With wry humour she presents people in cruelly manipulated and unpleasant situations. (...)
Jannicke Låker is one of the very few Norwegian artists who have consistently worked with video and developed the media into a powerful tool, using low-tech video language as a starting point. Låker’s productions are simple, yet they are planned to the extent of their frame and story. (...)
It is in the videos in which the artist herself is directly involved, either in front or behind the camera, that the expression is most powerful. Here, Låker shows a devil-may-care attitude, which has made her one of the most interesting and exciting Norwegian video artists.
Jan Kokkin
(Excerpt from: Feministisk videovold, in: Jannicke Låker: Videoarbeider 1997-2003, Morgenbladet 2003.)
Exhibition: 08.12 – 23.12.2006
| | Jannicke Låker
* 1968
in Drammen (Norwegen/Norway)
lebt in Berlin / lives in Berlin
Låkers oftmals hemmungslose Geschichten lassen die Zuschauer sich in den Sesseln winden, da sie in die Erzählung eingebunden werden und genau das gezeigt bekommen, was sie nicht sehen wollen. Mit trockenem Humor zeigt sie Menschen in grausam manipulierten und unangenehmen Situationen. (...)
Jannicke Låker ist eine der wenigen norwegischen Künstler und Künstlerinnen, die durchgängig mit Video arbeitet und dieses Medium zu einem kraftvollen Werkzeug entwickelt hat, indem sie eine technisch einfache Videosprache als Ausgangspunkt nahm. Låkers Produktionen sind schlicht, doch sind sie hinsichtlich ihres Kontexts und ihrer Story genauestens geplant. (...)
Die Ausdruckskraft ist am intensivsten in jenen Videos, in denen die Künstlerin sich selbst einbringt, sei es vor oder hinter der Kamera. Hier legt Låker eine unbeschwerte Attitüde an den Tag, die sie zu einer der interessantesten und aufregendsten norwegischen Videokünstlerinnen macht.
Jan Kokkin
(Auszug aus/Excerpt from: Feministisk videovold, in: Jannicke Låker: Videoarbeider 1997-2003, Morgenbladet 2003.)
Ausstellung: 8. – 23. Dezember 2006
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