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Think Tank & Meeting Place


Das Künstlerhaus Bethanien erhält seit 1994 keinerlei öffentliche Programmmittel und vermag dennoch mit Hilfe von Sponsoren jährlich bis zu 350.000,00 EURO für die Zurverfügungstellung von Künstlerstipendien sowie für die Erarbeitung von Ausstellungen, Veranstaltungen und Druckerzeugnissen aufzubringen.

Das Künstlerhaus am Marianneplatz0
Das Künstlerhaus Bethanien ist ein lebendiger Think Tank und Meeting Place für innovative künstlerische Ideen, die auf Workshop-Ebene präsentiert werden.
Das Künstlerhaus Bethanien folgt einer modernen Arbeitsphilosophie im Sinne von flachen Hierarchien, Teamwork und Mitspracherecht.

Im Künstlerhaus gilt jedoch trotz des Atelierverbunds von 25 Studios nicht die eingeschränkte “Ökonomie des Einzelateliers”, vielmehr bietet das Künstlerhaus die Voraussetzung für eine “ausfransende Produktivität”, die das Agieren im intermedialen Rahmen meint und Kunstproduktion als soziales Handlungsfeld versteht.

Weil sich die Tätigkeit des Künstlerhauses einerseits auf die Arbeit mit und für Künstler, aber auch mit und für Kuratoren bezieht, andererseits das Künstlerhaus alle seine Projekte als Ausstellungsinstitut öffentlich zugänglich macht, konnte nicht nur ein fester Publikumsstamm über 25 Jahre gehalten, sondern dieser auch weiter ausdifferenziert werden. Das Interesse von Nicht-Künstlern an tatsächlicher Partizipation im Rahmen künstlerischer Prozesse findet in der offenen Ateliersituation des Künstlerhaus seine tatsächliche Realisierung. Gerade in diesem Wirkrahmen wird die Leistung des Künstlerhauses in der Stadt sowie international geschätzt.

Das Künstlerhaus Bethanien ist das einzige Institut Berlins, aus dem heraus die Kulturszene ununterbrochen neu und langfristig internationalisiert wird – durch künstlerische Präsentationsformen sowie durch das Knüpfen von Kontakten zwischen den Künstlern des Atelierprogramms und Kuratoren, Galeristen, Sammlern, Journalisten und Kunstkritikern. Mindestens 20% der jährlich ins Haus eingeladenen Künstler bleiben überdies nach Ablauf ihres Arbeitsaufenthalts weiterhin in der Stadt künstlerisch aktiv.

Das Künstlerhaus Bethanien wirkt nachhaltig und effizient als ein Scharnier kommunikativen Austauschs. Dadurch und aufgrund der andauernden Gestaltung von Beziehungen zu den in Berlin ansässigen internationalen Botschaften und Kulturinstituten (sowie staatlichen Partnerinstitutionen in den entsprechenden Ländern) nimmt das Künstlerhaus eine Mittler- und Kulturbotschafterrolle ersten Ranges ein.

Das Künstlerhaus Bethanien zeigt mit seinem Einladungsmodus, daß es nicht der einfachen Gegenüberstellung von “minoritärer” und “majoritärer” Kultur folgt. Wie kaum in anderen Berliner Institutionen finden marginalisierte Subjektpositionen und die Sichtbarmachung transkultureller Performances im Künstlerhaus ihr Podium.

In der Zusammenarbeit mit anderen Instituten Berlins sowie mit Akademien, Hochschulen, Galerien, Kunstvereinen, Kunsthallen, Museen sowie mit Agenturen des Kulturmarketing und Partnern in mittelständischen Firmen und der internationalen Großindustrie stellt sich das Künstlerhaus außerdem offensiv in eine Marktplatz-Situation ohne Begrenzung.

Mit seinem Media Arts Lab verfügt das Künstlerhaus als einziges Institut Berlins über spezifische außerinstitutionelle Kontakte, die über der Repräsentation stehen und zur konzeptuellen Vorstrukturierung von Events (etwa “Berlin Beta” oder “Transmediale”) beitragen.


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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