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 Ausstellungen

Gastausstellung: und jetzt. Künstlerinnen aus der DDR

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Das Ausstellungsprojekt "und jetzt" versammelt Arbeiten von zwölf Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren in der DDR (teils früher) bereits eine eigene künstlerische Position, einen subjektiven Blick und eine avancierte Formensprache entwickelt haben. Neben Werken, vorrangig aus den 1980er Jahren, die noch unter „sozialistischen Produktionsbedingungen“ entstanden sind, fragt die Ausstellung nach Positionsbestimmungen und künstlerischen Entwicklungen innerhalb des neuen gesellschaftlichen Systems in den 1990er Jahren, sowie nach aktuellen künstlerischen Statements aus den 2000er Jahren. Der Fokus liegt dabei auf intermedialen Arbeiten, dem Crossover von Bildender Kunst, Literatur, Fotografie, Musik, tänzerischer Bewegung, Film und Mode.
Die Ausstellung "und jetzt" setzt bei bekannten Namen an. Sie wird aber gleichzeitig eigenwillige Entwürfe und künstlerische Verfahren, Strategien von Widerstand, Subversivität und Dekonstruktion wiederentdecken und die besondere Leistung einzelner Künstlerinnen in der Vergangenheit und Gegenwart ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Auch nach der Wende standen Künstlerinnen aus der ehemaligen DDR eher im Abseits. Bis heute ist die ostdeutsche Künstlerinnengeneration statistisch nur mit Mühe fassbar. Die Ausstellung "und jetzt" hat sich zum Ziel gesetzt, zur Wahrnehmung dieser Künstlerinnen beizutragen.
Abb.: Tina Bara: marilyn, 2002-2006
© Tina Bara

Teilnehmende Künstlerinnen sind: Tina Bara, Annemirl Bauer, Else Gabriel, Angela Hampel, Verena Kyselka, Christine Schlegel, Cornelia Schleime, Gundula Schulze Eldowy, Gabriele Stötzer, Erika Stürmer-Alex, Ramona Welsh, Karla Woisnitza.

"und jetzt. Künstlerinnen aus der DDR"
Kuratiert von Angelika Richter & Beatrice E. Stammer
Ko-kuratiert von Bettina Knaup
27. November – 20. Dezember 2009, Studio 1
Eröffnung, 26. November, ab 19 Uhr

Weitere Informationen und Rahmenprogramm:
ARTPRESS: Tel. 030.219 618 43, artpress@uteweingarten.de

Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds.


Dirceu Maués

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DIRCEU MAUÉS beschäftigt sich in seiner Arbeit intensiv mit dem fotografischen Prozess und den damit in Verbindung stehenden Techniken und Instrumentarien. Die Omnipräsenz digital erzeugter Bilder ist für Maués Anlass, in seinen Arbeiten ursprünglichere Formen der Fotografie zu reflektieren und seine Kameras mit einfachsten Mitteln selbst zu bauen. So entwickelte sich die auf dem Prinzip der Camera Obscura basierende “Pinhole”-Technik im Laufe der Zeit zu seiner hauptsächlichen ästhetischen Ausdrucksweise.
Die Pinhole- oder Lochkameras von Dirceu Maués besitzen keine Linse und ‘fixieren’ das Bild, indem auf der Projektionsfläche im Innern Filmmaterial oder Fotopapier befestig wird. Der Künstler empfindet so eine handwerkliche Art der Bilderzeugung aus einer Zeit lange vor der Ära der Analogfotografie nach, transferiert sie in eine Gegenwart, die längst bei der technischen Perfektion der Digitalfotografie oder der künstlichen Bild-Erzeugung angekommen ist und stellt so den intuitiven, ‘menschlichen’ Faktor erneut in den Vordergrund.
Die Installation „Somewhere – Alexanderplatz“, die Maués während seines Berlin-Aufenthalts entwickelt hat, besteht aus sechs projizierten Videoloops, die in zeitraubender Handarbeit aus den Aufnahmen von 120 aus Streichholzschachteln gefertigten Pinhole-Kameras zusammengestellt wurden und ein 360°-Panorama des Alexanderplatzes entstehen lassen, das durch die Marken des Zufalls und die kleinen Fehler und Makel des Handwerklichen gekennzeichnet ist.
Insgesamt versteht Maués seine künstlerische Praxis als ein Experimentieren in den Grenzbereichen zwischen Fotografie, Kino und Video.

Dirceu Maués ist Stipendiat des Itáu Cultural Institute, São Paulo im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Dirceu Maués – "Somewhere – Alexanderplatz"
27. November – 13. Dezember 2009, Studio 2
Eröffnung: Donnerstag, 26. November 2009, ab 19 Uhr


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Gabrielle de Vietri
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"Super 8" - artist curated video exhibition
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Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


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