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 Ausstellungen

Marianne Vierø

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Marianne Vierø arbeitet mit Fotografie und Installation, die sie teils als untrennbare Einheit, teils streng voneinander getrennt einsetzt. Die Objekte, die sie fotografiert, sind zumeist unspektakulär und alltäglich. Erst der Zusammenhang, in dem sie präsentiert oder aus dem sie herausgenommen werden, führt zu einer Verschiebung der Perspektive des Betrachters und macht bestimmte Strukturen sichtbar, die diesen Dingen innewohnen, sie ‘bemerkenswert’ machen und ihnen somit einen neuen Stellenwert zuweisen.

Für „Arrangements of beautiful Resemblance“ hat Vierø im Atelier eine Mauer aus rotem Backstein errichtet, diese anschließend fotografiert, dann abgerissen und neu errichtet – so, dass die Mörtelfugen zwischen den Steinen eine andere Struktur ergaben. Die Mauer wurde aus verschiedenen Perspektiven fotografiert, anschließend abgerissen, neu errichtet und so fort. Die aus der mehrmaligen Wiederholung dieses Vorgehens resultierenden zwölf Fotos hat Vierø nun so angeordnet, dass die großformatigen Prints selbst eine Art Struktur bilden und durch die in den Aufnahmen dokumentierte Perspektivverschiebung im Rahmen der Installation nahezu skulpturalen Charakter annehmen. Marianne Vierø arbeitet gekonnt mit der Verschränkung zweier künstlerischer Medien und verschiedener Dimensionen und eröffnet der Wahrnehmung des Betrachters spannende neue Wege.

Marianne Vierø ist Stipendiatin des BERLINAUT-Programms der Königlich Dänischen Botschaft im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Marianne Vierø – Arrangements of beautiful Resemblance

7. – 23. Dezember 2007, Studio 2 Eröffnung: 6. Dezember 2007, 19 Uhr


Serhat Köksal aka 2/5 BZ

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Serhat Köksals bereits 1986 in Istanbul gegründetes Multimedia-Projekt 2/5 BZ findet in den verschiedensten medialen Formen Ausdruck. Neben international gezeigten audiovisuellen Performances wie „NO Touristik NO Exotic“ hat Serhat Köksal einen schier unübersehbaren Output an Tapes, CDs, Videocollagen, Performances, Aufklebern und Copy-Zines produziert. Serhat Köksal aka 2/5 BZ beleuchtet in seinem Projekt „NO Pipeline NO Exotic“ auf ebenso kritische wie humorvolle Weise gängige kulturelle Klischees zwischen Orient und Okzident und deren Auswirkungen auf die ökonomische und politische Situation der Menschen sowie individuelle Befindlichkeiten. Er nutzt Collage- und Cut-up-Techniken, vorgefundenes Filmmaterial, Außenaufnahmen und Samples. Das Projekt konzentriert sich auf Begriffe wie "Cultural Pipeline" und "Energy Dialogue" und präsentiert dies über Soundart und "Planetcore" Visuals.
Zur Eröffnung der Ausstellung, die u.a. eine Videoinstallation und Collage-Tapeten umfasst, wird Serhat Köksal die neue CD/DVD „NO Exotic“ im Rahmen einer improvisierten audiovisuellen Live-Performance in Zusammenarbeit mit dem Soundkünstler Nicolas Wiese präsentieren.

Weitere Informationen und Links: http://www.2-5bz.com http://www.2-5bz.com

Serhat Köksal ist Stipendiat der Künstlerhaus Bethanien GmbH im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Serhat Köksal aka 2/5 BZ – NO Pipeline NO Exotic, 7. – 23. Dezember 2007, Studio 3

Eröffnung, CD/DVD Release und improvisierte Live-Performance in Zusammenarbeit mit Nicolas Wiese: Donnerstag, 6. Dezember 2007, ab 19 Uhr


Falkenrot-Preis 2007: Sven Drühl

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Sven Drühls künstlerische Arbeit ist im Bereich der konzeptuellen Malerei angesiedelt und steht in der Tradition von serieller Kunst und Appropriation Art. Er interpretiert bekannte Gemälde aus der Kunstgeschichte oder der zeitgenössischen Kunst im Sinne eines Remix bzw. einer Transformation neu. Vorlagen für die eigenwilligen Gemälde sind die ‘Klassiker‘ von Monet und C.D. Friedrich über Hodler bis hin zu Havekost. Drühls Bilder fokussieren auf die experimentelle malerische Umgestaltung und spielen gleichzeitig ironisch mit dem Gedanken der Imitation. Die bekannten Vorbilder werden mit heutigen Techniken nachgebildet und so quasi neu geschaffen.

Für die Umrisszeichnungen verwendet Sven Drühl Silikon; Ölfarben und glänzende Lacke verleihen den Bildern ihr typisches kühles Ambiente. In neueren Arbeiten verzichtet Drühl auf die charakteristische Silikonpaste. Gemälde auf der Basis von Fotovorlagen kombiniert er mit kunstgeschichtlichen Versatzstücken und erweitert so das kontinuierlich verfolgte Konzept der seriellen Appropriation um den Aspekt der Einbeziehung realer Aufnahmen. Bei seinen Neon-Arbeiten geht Drühl noch weiter: Die Umrisse der entlehnten Bildmotive werden kurzerhand in Neon ausgeführt. Ganz auf diese Silhouetten konzentriert, geht von ihnen ein geheimnisvolles Leuchten aus, so dass Reminiszenzen an die Landschaftsidylle der Romantik wieder Eingang in die zeitgenössische Bildrezeption finden.

Aus Anlass der Verleihung des „Falkenrot“-Preises 2007 zeigt das Künstlerhaus Bethanien einen repräsentativen Einblick in das bisherige künstlerische Werk Sven Drühls.

Sven Drühl 7. – 23. Dezember 2007, Studio 1 Eröffnung: Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19 Uhr


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22.07.2010
Eröffnung/Opening:
Chua Chye Teck
22.07.2010
Eröffnung/Opening:
André Romão
11.06.2010
Künstlerhaus Bethanien RELAUNCH:
Kottbusser Str. 10, 10999 Berlin
11.06.2010
Eröffnung/Opening:
Patrick Bernatchez
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wird ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:


Romeo Gongora
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