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 Ausstellungen

Christian Niccoli

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Christian Niccolis künstlerisches Werk befasst sich mit Situationen und Verhaltensmustern innerhalb verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und fokussiert dabei auf die Interaktion zwischen den Individuen. Niccoli arbeitet mit Fotografie und Video und inszeniert seine Themen stets minutiös und mit professionellen Schauspielern. So sind seine Filme nicht Abbilder, sondern abstrakte und metaphorische Darstellungen von Realität.
Im Künstlerhaus Bethanien zeigt Christian Niccoli mit „An steilen Hängen Laufen lernen“ eine Mehrkanal-Version seines 16mm- Films „Planschen“ (2007/08). Sechs Videos, die auf einzeln über den Ausstellungsraum verteilte Holzkuben projiziert werden, zeigen sechs Personen, die gänzlich bekleidet in einem Schwimmring ziel- und hilflos umherschwimmen. Dabei findet im gesamten Film keinerlei wirkliche Interaktion statt, vielmehr werfen die isolierten Protagonisten nur spöttisch oder neidisch wirkende Blicke in die Runde.
Der Film beschreibt metaphorisch den ‘Schwebezustand’ von Menschen, die in einer fremden Stadt leben und sich, ohne Rückhalt und emotionale und materielle Sicherheit, einfach ‚treiben’ lassen.
Niccolis Filme, die häufig etwas Absurdes an sich haben, verarbeiten stets autobiografische Erlebnisse des Künstlers und sind daher ebenso Selbstanalyse wie kritische Beobachtung unserer Gesellschaft.

Christian Niccoli ist derzeit als Teilnehmer des Internationalen Atelierprogramms im Künstlerhaus Bethanien zu Gast.

Christian Niccoli – An steilen Hängen Laufen lernen
24. Oktober – 9. November 2008, Studio 2
Eröffnung: Donnerstag, 23. Oktober 2008, 19 Uhr


Patrick Tuttofuoco

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Patrick Tuttofuoco interessiert sich für den Dialog zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft und für das urbane Leben mit seinen vielfältigen Strukturen und Gemeinschaften. In seinen Werken will er mithilfe verschiedenster Medien seine persönliche Interpretation der Welt als “soziales, architektonisches, relationales, formales und kulturelles Kondensat” sichtbar machen, wofür er so unterschiedliche Ingredienzen wie laute Musik, bizarre architektonische Gebilde, grelle Farben, Dokumentationsmaterialien oder auch Fundstücke von Flohmärkten einsetzt.
Im Künstlerhaus Bethanien hat Patrick Tuttofuoco eine “künstlerische Landschaft” geschaffen, die mehrere eigenständige Arbeiten zu einer begehbaren Installation gruppiert. Als titelgebende Komponente fungiert dabei eine verbreitete und daher kaum beachtete kleine Pflanze: “Dandelion”, so die englische Bezeichnung für “Löwenzahn”, ist ein genügsames Gewächs, das sich auf Brachen und Schrottplätzen ebenso wohlfühlt wie auf fetten Wiesen, und perfekt die Anpassung an den urbanen Wandel und das stets im Umbruch Befindliche symbolisiert. Dieses Symbol wird Tuttofuoco von verschiedenen Orten Berlins in den Ausstellungsraum holen, es dort präsentieren und pflegen, um es später in die Anonymität des Stadtraums zurückzugeben.
So ist „Dandelion“ vor allem eine Hommage des Künstlers an die Stadt Berlin, die für Tuttofuoco wie keine andere den permanenten Wandel verkörpert, und die er aus eben diesem Grund zu seinem Lebensmittelpunkt gemacht hat.

Patrick Tuttofuoco ist Stipendiat der Associazione per il Circuito dei Giovani Artisti Italiani – GAI, des Ministero per i beni e le attività culturali – PARC, und des Dipartimento per le politiche giovanili – POGAS im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Patrick Tuttofuoco – Dandelion
24. Oktober – 9. November 2008, Studio 3
Eröffnung: Donnerstag, 23. Oktober 2008, 19 Uhr


Falkenrot-Preis 2008: Torben Giehler

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Torben Giehlers Malerei erinnert mit den kräftigen, leuchtenden Farben und der gitternetzartigen Bildstruktur unwillkürlich an die digital erzeugten Räume, wie man sie von Computerspielen, Flug-
simulatoren oder CAD-Animationen kennt.
In neueren Arbeiten verzichtet der Künstler auf die früher häufig praktizierte motivische Anlehnung an digital generierte Modelle von Stadtlandschaften und wendet sich verstärkt der Abstraktion zu, indem er mit dreidimensional wirkenden Formen und gegen-
einander gesetzten Farbflächen experimentiert, so dass schließlich keinerlei Assoziation an virtuelle Landschaften oder Stadträume mehr zu finden ist und die Bilder zur Gegenstandslosigkeit tendieren.
Der Bildaufbau präsentiert sich nun als kühne Verschachtelung von kubischen Elementen und Farbflächen zu motivlosen, meist großformatigen Gemälden, die explizit Bezüge zu prominenten Vertretern der Abstraktion – vor allem Piet Mondrian und Blinky Palermo – herstellen.
Trotz ihrer ‚künstlichen’ Anmutung entstehen die Bilder nicht am Computer, sondern auf der Leinwand und von Hand. Dabei hat der Künstler eine spezielle Farb- und Gelmischtechnik entwickelt, die eine besondere Farb-
transparenz hervorbringt. Die Verwendung von fluoreszierenden, kraftvollen Farben steigert dabei noch die Anziehungskraft, die die kühn ausbalancierten Kompositionen von Linien, Flächen und Farben auf den Betrachter ausüben.

Aus Anlass der Verleihung des Falkenrot-Preises 2008 zeigt das Künstlerhaus Bethanien einen repräsentativen Einblick in das bisherige künstlerische Werk Torben Giehlers.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Hrg. Künstlerhaus Bethanien).

Dank gilt den Sammlungen Dubrow, Logan, Sonnabend, Vanmoerkerke und Wilks, den ungenannt bleiben wollenden Leihgebern sowie Leo Koenig Inc., Galerie Charlotte Moser, Galerie Michael Schultz und Galerie Suzanne Tarasiève.

Falkenrot-Preis 2008 – Torben Giehler
24. Oktober – 16. November 2008, Studio 1
Eröffnung: Donnerstag, 23. Oktober 2008 ab 19 Uhr


ART FORUM BERLIN 2008

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KÜNSTLERHAUS BETHANIEN auf dem ART FORUM BERLIN

Auch in diesem Jahr wird sich das Künstlerhaus Bethanien auf der renommierten Kunstmesse präsentieren und die Öffentlichkeit über seine aktuelle Arbeit informieren.
Sie finden uns auf Messestand 117 im Palais am Funkturm, wo wir wie immer Informationen über die KünstlerInnen des Internationalen Atelierprogramms und die aktuellen Ausstellungsprojekte sowie die neusten Publikationen für Sie bereit halten.
Außerdem wird eine zeichnerische Arbeit des Norwegers Martin Skauen präsentiert, der in diesem Jahr Teilnehmer des Internationalen Atelierprogramms im Künstlerhaus Bethanien war.

30. Oktober (Vernissage) – 3. November 2008, 12 – 20 Uhr
Messegelände, Palais am Funkturm / 117


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


Alicia Frankovich
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