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 Ausstellungen

Stephan Kaluza

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Seit dem Fall der Mauer 1989 wurde diese systematisch bis auf wenige, spärliche Reste abgetragen.
Die ‚Mauer’ – internationales Sinnbild der Teilung – verschwand und existiert heute im Grunde nur noch in der Erinnerung der Menschen. Stephan Kaluza schritt diesen mehr oder minder immateriellen Erinnerungsort
50 km entlang der ehemaligen Sektorengrenze ab und nahm im Abstand von je einem Meter ein Foto der (unsichtbaren) Mauer auf. Um gegen das Vergessen anzugehen und der nach wie vor in die Gegenwart wirkenden Geschichte habhaft zu werden, setzte er aus ungefähr 30.000 Einzelfotos ein einziges Bild zusammen. In dieser ‚absoluten Totale’ fallen Vergangenheit und sichtbare Gegenwart zu einem zeitlosen Kaleidoskop des Wandels der Weltgeschichte zusammen. Mit der Illusion einer Momentaufnahme gelingt es Kaluza, das unfassbare Phänomen ‚Mauer’ oder die Reminiszenz dessen, was die Mauer war, fassbar zu machen.
Parallel zeigt die Galerie Michael Schultz Berlin die Auststellung „bildstücke“ von Stephan Kaluza (3. Septem-
ber – 10. Oktober 2009): Auf verschiedenen Theaterbühnen – Bühnenkäfigen – ist der Betrachter mit den indivi-
duellen Schicksalen der verschiedenen Protagonisten konfrontiert, die ihr Innerstes nach Außen kehren und unerbittlich dem Blick des Zuschauers ausgesetzt werden. Gemeinsam ergeben die beiden Ausstellungen einen umfassenden Einblick in das Werk des Düsseldorfer Fotografen Stephan Kaluza.

Stephan Kaluza – „Das Mauerprojekt – complexe 16“
18. September – 11. Oktober 2009, Studio 1
Eröffnung: Donnerstag, 17. September 2009, ab 19 Uhr


Tomasz Kowalski

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Tomasz Kowalskis malerische Werke und Installationen faszinieren den Betrachter durch ihre fantasievollen Details, aus denen der Künstler wundersame Szenen und skurrile Geschichten komponiert. Kowalskis Bildwelten schöpfen ausgiebig aus dem ikonographischen Repertoire der Kunstgeschichte und fügen Reminiszenzen an Brueghel und Bosch, die Stillleben der flämischen Meister oder die naive Malerei als erkennbare Zitate zu neuen, surreal anmutenden Landschaften und Interieurs zusammen. Tomasz Kowalski sucht dabei nicht nach dem Neuartigen, sondern interessiert sich vielmehr für die sich ändernden Sichtweisen auf vergangene Tendenzen und Strömungen. Die ins Dunkle tendierenden, gedeckten Farben, die er vorzugsweise verwendet, oder die spinnwebartigen Strukturen, die sich immer wieder in seinen Werken finden, verweisen auf die tiefe, nicht fassbare Dimension der Zeit, die er in seinem malerischen Werk der Räumlichkeit vorzieht. In den neuen Arbeiten gruppiert Kowalski zentrale Themen und Motive der zurückliegenden Werke zu neu-
artigen installativen Formen und inszeniert Einblicke in organische Parallel-Welten. „gniazdo“ besteht aus einer komplexen Installation mit dunkel gekleideten Figuren aus Wachs in einer Art Theaterbühne mit Requisiten, die einem Traum des Künstlers entsprungen scheint und an die absurden, irrealen Szenographien von Tadeusz Kantor denken lässt.
Tomasz Kowalski erhält im Jahr 2009 das Osteuropa-Stipendium Bildende Kunst der Schering Stiftung, Berlin, verbunden mit einem zwölfmonatigen Arbeitsaufenthalt und einer Präsentation im Künstlerhaus Bethanien.
Tomasz Kowalski – "gniazdo"
18. September – 4. Oktober 2009, Studio 3
Eröffnung: Donnerstag, 17. September 2009, ab 19 Uhr


Romeo Gongora

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Romeo Gongora arbeitet für seine Installationen, Aktionen und Videos mit Angehörigen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in seinem jeweiligen Lebensumfeld zusammen. Kennzeichnend für seine kooperative Arbeitsweise ist der kontinuierliche Dialog mit den Beteiligten, die bis zum Endprodukt mitwirken und dieses maßgeblich beeinflussen. (Projektinfor-
mationen: http://www.romeogongora.com).

Gongoras neuste Arbeit, „Volkskunsthalle / People´s Art Space“ besteht aus zwei, im Lauf der Ausstellungszeit veränderlichen Installationen und einer Serie ein-
zelner „Demonstrationen“ (Romeo Gongora). Diese finden während der Öffnungszeiten im Ausstellungsraum statt und sollen Menschen zusammenbringen, die auf verschiedene Weise für ihre persönliche Freiheit kämpfen. Jede Demonstration wird materielle Spuren im Raum zurücklassen, die so zur Dokumentation der Ereignisse werden und die Ausstellung im Lauf der Zeit modifizieren. „Volkskunsthalle“ zielt darauf ab, die Beziehungen von Unterdrückung und Dominanz zu untersuchen, die einer Gesellschaft und ihrer Moral zugrunde liegen und nutzt Improvisation und das Fehlen eines ‘Drehbuchs’ als Produktionsstrategie. „Volkskunsthalle“ wurde während Gongoras einjährigem Aufenthalt im Künstlerhaus Bethanien konzipiert
und thematisiert Prozesse des Übergangs, der Veränderung und Erneuerung, die der Künstler in seinem temporären Lebensumfeld Kreuzberg aufgespürt hat.

Romeo Gongora ist Stipendiat des Canada Council for the Arts, Ottawa, und der Botschaft von Kanada, Berlin im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Romeo Gongora – "Volkskunsthalle / People's Art Space"
18. September – 4. Oktober 2009, Studio 2
Eröffnung: Donnerstag, 17. September 2009, ab 19 Uhr
KÜNSTLERVORTRAG (englisch) am Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr (Studio 2)


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


Alicia Frankovich
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