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 Ausstellungen

Björn Perborg

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BJÖRN PERBORGS künstlerische Arbeit umfasst Animationen, Videos, Skulpturen und Installationen. Bezeichnend für viele seiner Arbeiten und deren charakteristischen Humor ist der Blickwinkel des Künstlers auf bestimmte Sachverhalte, der häufig anmutet, als studiere ein außerirdischer Anthropologe die Sitten und Gebräuche irdischer Gesellschaften, und der eben deshalb die Absurdität bestimmter Situationen oder Verhaltensweisen umso deutlicher sichtbar macht.
Mit „Geschichten aus dem Koffer“ präsentiert Björn Perborg eine neue Werkreihe, die fünf überdimen-
sionierte Koffer-Skulpturen mit einer Zweikanal-Videoinstallation kombiniert. Das Innere eines jeden Koffers fungiert als eine Art Ausstellungsraum en miniature, in dem anhand von Animationen, einer Installation, einer Diashow und einer Fotoausstellung im Kleinstformat fünf verschiedene Geschichten erzählt werden: persönliche Erlebnisse Björn Perborgs, die in solcher oder ähnlicher Form jedoch überall passieren könnten, Reflexionen des Künstlers über das Reisen, über Schauplätze von Erlebnissen und Orte des Gelebten, über Herkunft und Nostalgie. Björn Perborgs Zweikanal-Videoinstallation schließlich überrascht die Besucher mit einer grandiosen, im wahrsten Sinne des Wortes ‘zündenden’ Neuinterpretation des Drum-Grooves aus Led Zeppelins „Immigrant Song“ und einem exakt darauf abgestimmten Feuerwerk.

Björn Perborg ist Stipendiat des International Artists Studio Program in Sweden (IASPIS).

Björn Perborg – "Geschichten aus dem Koffer"
3. – 19. Juni 2009, Studio 2
Eröffnung: DIENSTAG, 2. Juni 2009, ab 19 Uhr


Guy Zagursky

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GUY ZAGURSKY arbeitet mit optischen Täuschungen und visuellen Illusionen. Seine Skulpturen und Installa-
tionen laden den Betrachter ein, über das Unendliche und dessen Unbegreifbarkeit zu meditieren, oder auch die bloße Schönheit eines Kreisrunds mit seiner Illusion von endloser Tiefe zu erfahren. Bei Guy Zagursky findet Schönheit ihren Ausdruck in kühlen, modernen Materialien wie Beton, Neonröhren und vor allem Spiegelglas, das dem Betrachter Unendlichkeit vorgaukelt und ihn gleichzeitig auf sich selbst zurückwirft. Zagurskys Werke, in denen Spiegel als zeitgenössische 'Vanitas'-Symbole fungieren, sind kosmopolitische Allegorien, die die Kämpfe und Machtspiele beleuchten, in denen der Mensch der Postmoderne wie schon Sisyphos in seinem vergeblichen Streben nach Unvergänglichkeit gefangen ist.
Die Installation „Syncope“ besteht aus zwei Werkgruppen, die sich gegenseitig zu konfrontieren scheinen:
an einer Wand des Studios sind acht, von Zagursky selbst konstruierte Maschinen angebracht, die jeweils aus einem Metallarm mit Schlagstock, Plexiglasschild und Motor bestehen, der, sobald Zuschauer hinzutreten, die Schlagstöcke rhytmisch mit ohrenbetäubendem Krachen gegen die Schilde hauen lässt. Die gegenüber liegende Wand wird eingenommen von acht weiteren Maschinen, die nach dem selben Prinzip funktionieren, aber mit Blindenstöcken ausgestattet sind, so dass deren synkopisches, lautes Scharren auf dem Boden sich
mit den Schlagstockgeräuschen zu einem fast unerträglichen, hektischen Staccato vereint.

Guy Zagursky ist Teilnehmer des Internationalen Atelierprogramms.

Guy Zagursky – "Syncope"
3. – 19. Juni 2009, Studio 3
Eröffnung: DIENSTAG, 2. Juni 2009, ab 19 Uhr


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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