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 Ausstellungen

Catherine Bolduc

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Catherine Bolduc lädt mit ihren Installationen zur Erfahrung fantastischer, spielerischer Räume ein, in denen häufig Banales zu Wunderbarem stilisiert wird. Augenfällige Spiegeleffekte, farbiges Licht, blitzende Stroboskope oder auch die schiere Anhäufung und Illuminierung glitzernden Tands kreieren wunderbare, ephemere Fantasiewelten, deren Fragilität sich der physischen Vereinnahmung verweigert. In Studio 3 hat Catherine Bolduc eine raumgreifende Installation geschaffen, aus deren verborgenem Innern Lichtblitze dringen, die durch die perforierte Wand des scheinbar geschlossenen Raumes wahrnehmbar sind. Die kleinen Löcher blinken verlockend wie Imitationen geheimnisvoller Sternenkonstellationen an einem nachtschwarzen Himmel. Doch das beim Nähertreten unerträglich werdende Blitzen von Stroboskopen und der an Donner gemahnende Sound aus dem Innern verweigern dem Betrachter das Eintauchen in die lockende Fantasiewelt und lassen sie wie ein Kartenhaus zusammenstürzen. Erstmals hat Bolduc auch eine Videoprojektion in ihr Werk integriert: sie zeigt die Künstlerin bei verschiedenen, zum Scheitern verurteilten Versuchen, die irdische Schwerkraft zu überwinden oder den Nebel zu durchdringen, hinter dem sich das sehnsüchtig begehrte ‚Anderswo’ verbirgt.
Catherine Bolduc ist Stipendiatin des Conseil des arts et des lettres du Québec und des Ministère des Relations internationales du Québec im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Catherine Bolduc – My life without gravity
28. März – 13. April 2008, Studio 3
Eröffnung: Donnerstag, 27. März 2008, 19 Uhr


Søren Lose

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Søren Loses gegenwärtige künstlerische Praxis befasst sich mit Themen wie Architektur, Symbolik, Macht und Mythen. Grundlage für seine Arbeit sind vorgefundene dokumentarische Materialien, die er in neuen ästhetischen und gedanklichen Zusammen-
hängen präsentiert.
„Abendland“ ist ein Projekt zur Geschichte Berlins, einem Ort, an dem sich verschiedenste Epochen und politische Systeme architektonisch überall im Stadtbild widerspiegeln: zerschossene Fassaden aus dem Zweiten Weltkrieg, DDR-Plattenbauten, Nazi-Architektur, kommunistische Ehrenmale oder postmoderne Bürobauten. Betritt man Søren Loses raumfüllende Installation in Studio 2, offenbart sich erst in ihrem hinteren Teil das Modell einer neoklassizistischen, weißen Fassade, das halb im Boden versunken scheint und erst bei aufmerksamer Betrachtung als ein Eingangsportal der von Albert Speer für Hitler erbauten “Neuen Reichskanzlei” erkennbar ist – von der heute allerdings jede Spur im Stadtbild fehlt. Indem Søren Lose das Bauwerk als Modell in einem öffentlichen Raum ins helle Licht rückt, stellt er die Frage, ob ein dunkles Kapitel der Geschichte ‘getilgt’ werden kann, indem dessen Symbole spurlos beseitigt werden und plädiert für eine kritische Diskussion und den bewussten Umgang eines jeden mit der eigenen Geschichte.
Søren Lose ist Stipendiat des BERLINAUT-Programms der Königlich Dänischen Botschaft Berlin im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.
Søren Lose – Abendland
28. März – 13. April 2008, Studio 2
Eröffnung: Donnerstag, 27. März 2008, 19 Uhr


Daydreams & Dark Sides

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Mit Werken von:
ATAK (Georg Barber), Tilo Baumgärtel, Thomas Helbig, Andreas Hofer, Britta Lumer, Bernhard Martin,
Sophia Schama, Markus Selg, Ruprecht von Kaufmann, Ralf Ziervogel

"Daydreams & Dark Sides" liefert ein Zeugnis unserer undefinierbaren Zeit – Momente des Transitorischen als Gegenstück zu einer Reduzierung von Kunst auf simple Zwecke und auf Diskursplattformen, die lediglich das Vordergründige verhandeln.
Wahrscheinlich hat jeder Mensch in jeder Nacht seine Träume, die jedoch beim ersten Blick in den Spiegel schon verfliegen. Die Ausstellung sucht nach jenen obsessiven Erfahrungen zwischen Nacht und Tag, nach dunklen Innenbildern und brennenden Tagträumen (Daydreams). Im Werk vieler Künstler hat der Traum, wenngleich selten in unmittelbar erzählter Form, schon immer eine große Rolle gespielt. Ihre Werke zelebrieren die materielle Textur in Malerei, Zeichnung, Plastik, bis diese selbst zum Traum wird, und das heißt: zum Rätsel.
"Daydreams & Dark Sides" präsentiert sich als Rückseite (vielleicht auch als Hintergrund, Untergrund, Counterposition) der "Berlin Biennale" 2008, reich an subtilen, überraschenden Einsichten, als ein Lehrbuch der Gefühle, Täuschungen und Verwandlungen. Die beteiligten Künstler wollen dem Geläufigen widerstehen und behaupten im Raum der totalen Kommunikation eine gesonderte, eigene Sprache.

"Daydreams & Dark Sides" wird realisiert mit freundlicher Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

Daydreams & Dark Sides
6. – 30. April 2008, Studio 1
Eröffnung: Samstag, 5. April 2008, 19 Uhr


Pavilion & Bucharest Biennale . OPEN STUDIOS

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PAVILION & BB3: Temporary Structures
Präsentation und Live Talk zur BUCHAREST BIENNALE und deren Veranstalter, PAVILION magazine
Teilnehmer: Razvan Ion (RO), Eugen Radescu (RO), Felix Vogel (DE), Christoph Tannert (DE).
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut Berlin

Samstag, 5. April 2008, 17 – 19 Uhr, Clubraum (Eintritt frei)

OPEN STUDIOS der KünstlerInnen des Internationalen Atelierprogramms:
Jungju An (ROK), Daniel Barroca (P), Catherine Bolduc (CA-Québec), Libia Castro & Ólafur Ólafsson (ES/IS), Markus Degerman (S), Haris Epaminonda (CY), Anouk Kruithof (NL), Nathalie Latham (Australien), Pia Lindman (FIN), An Te Liu (CA), Søren Lose (DK), Ives Maes (BE), Christian Niccoli (I-Südtirol), Martin Skauen (Norwegen), Sophia Tabatazde (Georgien), Luca Trevisani (Italien) und Ming Wong (SING).

Samstag, 5. April 2008, 19 – 22 Uhr (1.+2. OG)


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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