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 Ausstellungen

Can Altay

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CAN ALTAY arbeitet mit Video, Dokumentation und Installation. Seine Werke nehmen den Betrachter mit auf Reisen durch die Stadt, beziehen ihn in den Alltag der Straße ein und lassen ihn die Existenz bestimmter Menschen und deren selbstgeschaffene Nischen und Lebensstrukturen in der urbanen Umgebung wahrnehmen. Altay dokumentiert alltägliche Praktiken am Rande der urbanen Gesellschaft, außergewöhnliche Nutzungen des Stadtraums und die Existenz individuell geschaffener Freiräume im öffentlichen Raum. Die Installation "Setting a Setting / Forecasting a Broken Past" im Künstlerhaus Bethanien ist ein work in progress. Can Altay präsentiert darin die zweite Ausgabe des fortlaufenden Zeitungsprojekts "Ahali: a journal for setting a setting", eine Publikation, die in Beiträgen von Künstlern, Kuratoren und Architekten künstlerische und raumbezogene Praktiken im Zusammenhang mit verschiedenen Aspekten der urbanen Gesellschaft untersucht. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich aus einzelnen Zeitungsbogen ihre individuelle Lektüre zusammenzustellen. Eine weitere Arbeit, die Can Altays Werkserie "exercises in sharing" fortführt, befasst sich in Form einer Diapräsentation mit Tieren und Pflanzen, die mit uns den urbanen Raum besiedeln. Eine weitere Komponente der Installation ist eine ortsbezogene Soundcollage, die verschiedene Songs aus den 70er und 80er Jahren neu interpretiert, die auf Kreuzberg, seine Bewohner und das Haus Bethanien Bezug nehmen.
Can Altay ist Stipendiat der Künstlerhaus Bethanien GmbH im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Can Altay – Setting A Setting / Forecasting a Broken Past
22. Februar – 9. März 2008, Studio 4
Eröffnung: Donnerstag, 21. Februar, 19 Uhr


Hadassah Emmerich

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HADASSAH EMMERICHs Papierarbeiten, Wandmalereien und Installationen fallen durch ihre ausgeprägte Farbigkeit und die großen, manchmal raumfüllenden Formate sofort ins Auge. Emmerich kombiniert verschiedenste Materialien und Techniken und kreiert mithilfe von Acryllack, Tinte, Wasser-
farben, Zeichenkohle und Linoldruck die unterschiedlichen Ebenen und Schichten, die ihren Werken eine charakteristische, geheimnisvolle Atmosphäre verleihen. Die farbenfrohen ornamentalen Bilder, die mit den aus üppiger Vegetation herausragenden Gesichtern von Inselschönheiten oder einzelnen menschlichen Gliedmaßen auch figurative Verweise enthalten, die tropischen Blätter und prächtigen Blüten wirken wie Projektionen exotischer Träumereien. Emmerichs neuere Arbeiten zeigen in üppigen Farben gehaltene, sich ineinander verschlingende florale Motive. Figurative Elemente werden durch Linien verbunden, die sich um die wuchernde Vegetation winden und mit ihr verschmelzen. Zuweilen finden sich in Emmerichs Bildern inmitten der überbordenden Flora auch Wörter oder Sätze, Zitate aus literarischen Werken.
Hadassah Emmerichs fantastische Tableaus einer weit entfernten Welt interpretieren das Exotische nicht anthropologisch, sondern im Sinne eines mentalen Konstrukts.
Hadassah Emmerich ist Stipendiatin des Fonds voor beeldende kunsten, vormgeving en bouwkunst, Amsterdam im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Hadassah Emmerich – Casino Exotique
22. Februar – 9. März 2008, Studio 2
Eröffnung: Donnerstag, 21. Februar, 19 Uhr


Charlotte Schleiffert

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CHARLOTTE SCHLEIFFERTs ausdrucksstarke Farbzeichnungen und Gemälde spiegeln gesellschaftlich relevante Themen wie Macht, Unterdrückung, Armut, Vertreibung oder Prostitution wider. Ihre Motive findet die Künstlerin, die in Holland und China lebt, in Zeitungsberichten und Magazinen der Länder, in denen sie sich aufhält. Auch charakteristische Farben, Stimmungen, Muster oder typische Materialien eines Aufenthaltsortes fließen in die Arbeiten mit ein. Mit ihren Zeichnungen will Schleiffert relevante Themen ‘festhalten’, bevor sie in der täglichen Medienflut des globalen Zeitalters verschwinden. In Berlin entstanden eine Reihe kleinformatiger Zeichnungen, die auf aktuellen Presseberichten z.B. zur Lage in Darfur, der Diskussion um Jugendgewalt oder zum palästinensischen Exodus aus Gaza basieren. Die Zeichnungen setzt Charlotte Schleiffert häufig in Bezug zu großfomatigen Porträts von Frauenbildern aus Glamourmagazinen, die sie zu provokant-expressiven Pin-Ups, aggressiv wirkenden Heldinnen und übermächtign Idolen monumentalisiert. Die raumfüllende Anordnung der Zeichnungen und Collagen verstärkt die Faszination der Bilder und macht es schwer, sich ihrer Wirkung zu entziehen.
Charlotte Schleiffert ist Stipendiatin der Stichting Centrum Beeldende Kunst Rotterdam im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Charlotte Schleiffert – Schlüsselszene
22. Februar – 9. März 2008, Studio 3
Eröffnung: Donnerstag, 21. Februar, 19 Uhr


Hans-Joachim Schulze

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Leipzig ist in aller Munde wegen Neo Rauch und der „Neuen Leipziger Schule“. Doch die Leipziger Schule der 80er Jahre hat auch Wurzeln im Bereich konzeptioneller Gegenentwürfe, intermedialer Aktivitäten und einer expressiven, eher zum Abstrakten neigenden Formsprache in der Malerei ausgeprägt. Ereignisse wie die Gründung eines von HANS-JOACHIM SCHULZE initiierten intermedialen Arbeitskreises (1979), die Auftritte von Schulzes „Gruppe 37,2“ (seit 1982), oder der „Leipziger Herbstsalon“ (1984) belegen dies. Mit der Ausstellung aktueller Bilder von Hans-Joachim Schulze soll dieses Kapitel der Leipziger Traditionslinien neu beleuchtet werden.
Schulze, der während des Studiums an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst gegen die „angepassten farblosen Säcke“ polemisierte und den permanenten Tabubruch, die Grenzüberschreitung zwischen Kunst, Musik, Performance und Theorie proklamierte, nutzte die verführerische Kraft des Wortes, um stundenlang über Arbeit und Freiheit, Besitz und soziales Fließen zu referieren, zumeist unter Entwicklung eindrucksvoller schematischer Zeichnungen. 1981 schloss er sein Studium mit etwas ab, das die Professoren nicht bewertet oder öffentlich gemacht sehen wollten: ein Arbeitsraum voller mehr oder weniger vollendeter Systemzeichnungen, Bilder und Fotodokumentationen seiner aktionistischen Praxis. Der Umbruch von 1989 war der Beginn seiner andauernden Beschäftigung mit gesellschaftlichen Grundfragen, die er in großen Werkzyklen thematisierte.
Der Zyklus „Göttinnen und Götter“ zeigt fast alle Werke, die Hans-Joachim Schulze seit 1989, z.T. in Kooperation mit anderen Künstlern zum Thema gemalt hat. Es handelt sich um Porträts reeller Personen, deren inneres Wesen der Künstler im Bild zu erfassen sucht. Die Ausstellung soll einen kosmotheistischen Blick entwerfen, in dem sich das Weibliche und das Männliche als in Opposition befindliche Kräfte („Jin“ und „Jang“) gegenüberstehen.

Zur Eröffnung am 21. Februar ab 19 Uhr spielt das INNENSASSINNEN INSOLVENZ ORCHESTER, eine Gruppe von Improvisationsmusikern mit variierender Besetzung. Außerdem führt CHRISTIAN SCHMIDT-CHEMNITZER zwischen 19.30 und 20.30 Uhr eine Eisperformance im Foyer des Bethanien durch.

Hans-Joachim Schulze – Göttinnen und Götter
22. Februar – 9. März 2008, Studio 1


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


Alicia Frankovich
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