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 Ausstellungen

Open Studios. Ralf Ziervogel. Nico Dockx & Helena Sidiropoulos

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„RALF ZIERVOGEL ist bisher bekannt für detailscharfe, im- und explodierende apokalyptische Zeichnungen im Über- und Miniformat. Die Rauminstallation „Equilibrist“ ist minimalistisch stringent dem vorgegebenen Raum, dem vormaligen Kirchenraum des Krankenhauses Bethanien, heute Studio 1 des Künstlerhauses, eingepasst. Ein fast körperlicher Modellaufbau aus UD (2007, 384 x 150cm, mixed media), der Schlagapparatur unter grauem Zeltstoff und einem blinden Fleck, tiefschwarz und matt, aus reinem Elfenbeinschwarz, in der Apsis platziert. Der Raum spiegelt eine Arena als Objektraum wieder. Zu allem besteht Distanz. Das Innere des Zeltes beschleunigt sich randomartig als plastische Form nach außen. Man meint, Bud Spencer und Achilles stehen auf einer Schildkröte. Das schwarze Loch in der Apsis ist der Zusammenzug des Innenraumes, das Gegenüber des Zeltes. Ohne Pathetik stellt sich die Frage nach Außen und Innen, nach dem Verursacher, der Leerstelle eines höheren Wesens.” (Peter Lang, Kurator)

Mit freundlicher Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

NICO DOCKX präsentiert gemeinsam mit HELENA SIDIROPOULOS am 17. Januar in Studio 240 ein speziell konzipiertes Poster, das jeweils eine Abbildung aus den privaten Archiven der beiden Künstler zeigt und so vielmehr Illustration zweier persönlicher Standpunkte als ‚Kunstwerk’ ist. Es wird vor Ort an die Besucher verschenkt.

OPEN STUDIOS: Am 17. Januar 2008 ab 19 Uhr öffnen die folgenden KünstlerInnen ihre Ateliers für unsere Besucher: Can Altay (Türkei), Daniel Barroca (Portugal), Catherine Bolduc (Kanada), Libia Castro & Ólafur Ólafsson (Island), Markus Degerman (Schweden), Nico Dockx (Belgien), Hadassah Emmerich (Niederlande), Haris Epaminonda (Zypern), Nathalie Latham (Australien), Moonjoo Lee (Republik Korea), An Te Liu (Kanada), Søren Lose (Dänemark), Charlotte Schleiffert (Niederlande), Martin Skauen (Norwegen), Sophia Tabatadze (Georgien), Luca Trevisani (Italien) und Ming Wong (Singapur).

+ ab 21 Uhr im Foyer: Christoph Tannert legt auf!


Nico Dockx & Douglas Park

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NICO DOCKX reagiert mit seinen Arbeiten häufig auf vorgefundene Texte, Bilder oder architektonische Strukturen. Er arbeitet vielfach mit anderen Künstlern, Musikern oder auch Wissenschaftlern zusammen, da seine ästhetische Praxis sich gemeinsam mit und im Verhältnis zu Anderen entwickelt. Nico Dockx’ Arbeit ist inspiriert von einem grundlegenden Interesse an strukturellen Prozessen und Archiven. Seine Installationen, Soundkulissen, Textveröffentlichungen und Videos untersuchen das Verhältnis von Wahrnehmung und Erinnerung und schaffen Raum für zahlreiche individuelle Lesarten.
„Untitled“ in Studio 3 hat Dockx mit dem Londoner Künstler und Autor DOUGLAS PARK realisiert. Es ist Teil einer 2003 begonnenen Werkreihe, die sich mit der Erforschung institutioneller Strukturen und Identitäten befasst. Eine Reihe von Diapositiven mit Bildern und Texten dokumentieren eine Ausstellung in Bologna, die nie dem Publikum gezeigt wurde. Sie handelt von Arbeiten und Performances, die ihre Spuren in dem nach der Einweihung eines neuen Kunstmuseums nun leer stehenden Gebäude hinterließen – eine geisterhaft anmutende ‚Gruppenausstellung’ und gleichzeitig Reflexion über vergangene, gegenwärtige und potentielle zukünftige Vorstellungen dessen, was ein Kunstmuseum ausmacht.

Nico Dockx ist Stipendiat der Regierung von Flandern, Brüssel, im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Nico Dockx & Douglas Park – Untitled (Studio 3), 2008
18. Januar – 3. Februar 2008

Nico Dockx & Helena Sidiropoulos – Untitled (Studio 240), 2008
17. Januar 2008


Moonjoo Lee

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MOONJOO LEE arbeitet mit Malerei und Collagetechniken. In ihrer Heimatstadt Seoul begann sie bereits vor Jahren, die allgegenwärtigen urbanen Entwicklungsgebiete, so genannte “redevelopment sites”, fotografisch und malerisch zu dokumentieren, eine Praxis, die sie bis heute beibehalten hat. Das Transitorische urbaner Landschaften ist seitdem ebenso ein Hauptthema ihrer Arbeit wie die damit verbundene Frage nach den sozialen Konsequenzen derartiger ‘Sanierungen’, die für viele Menschen auch Ausgrenzung und den Verlust von Heimat bedeuten können. Moonjoo Lees großformatige serielle Arbeiten – meist Diptychen und Triptychen – die den fortwährenden Kreislauf von urbaner Ausdehnung, Aufbau, Zerfall, Abriss und Neuaufbau aus der Sichtweise der Künstlerin aufzeigen, erfordern stets ortsspezifische Recherchen und spiegeln Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen. Auch in Berlin hat Moonjoo Lee im Umbruch befindliche Ausschnitte der Stadtlandschaft aufgespürt und in malerischen Collagen auf der Leinwand zusammengeführt. Die vorab angefertigten Fotos als “Schatten des Realen” (Lee) dienen als Vorlagen für großformatige s/w-Kopien oder Siebdrucke, die Lee patchworkartig auf die Leinwand aufbringt und anschließend schichtenweise mit Pinsel und Farbe bearbeitet bzw. ergänzt. Mit ihren Arbeiten will Moonjoo Lee nicht nur den alltäglich sich wandelnden Raum unseres unmittelbaren Lebensumfeldes dokumentieren, sondern dazu anregen, ihn im übertragenen Sinne auch als einen Raum von neuen Werten und Möglichkeiten zu begreifen.

Moonjoo Lee ist Stipendiatin des Arts Council Korea im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.

Moonjoo Lee – Urban Detritus
18. Januar – 3. Februar 2008, Studio 2


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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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