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Katarina Löfströms Arbei-
ten könnte man als Vexierbilder bezeichnen, in denen je nach
Blickwinkel die Grenzen zwischen Kunst und Pop, autonomer Form
und Design, filmi-
schem Bild und Malerei verfließen. Dabei verbannt die Künstlerin
nicht nur so weit wie möglich alle Ge-
genständlichkeit. Sie eli-
miniert in ihren Animatio-
nen auch die Statik der |
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Wie schon seit Gründung der Berliner Kunstmesse ist
das Künstlerhaus Bethanien auch 2004 wieder auf dem Art Forum
Berlin vertreten. Der von dem Künstler Ronnie van Hout gestaltete
Stand findet sich in diesem Jahr
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im Palais (Halle P) und hat dort die Standnummer 123. Sie
erreichen die Messehallen über den Haupteingang an der Masurenallee.
Wie immer informieren wir Sie über unser Programm, unsere
Künstler und unsere neuesten Publikationen und freuen uns
auf Ihren Besuch.
www.art-forum-berlin.de |
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Malerei, die nur noch in den Stills aufscheint, die sie
anfertigen läßt. Im Künstlerhaus zeigt Löfström
die Variation und Animation eines Weltraumfotos, bis aus entfernten
Galaxien bewegte Pixelmuster werden, und verwandelt Berlin in
ein Raster von Lichtpunkten, indem sie die Drehbewegung der Fernsehturmkuppel
für die Anfertigung eines nächtlichen Panoramas nutzt.
Im Vergleich dazu nimmt Mathieu Mercier eher die Bodenperspektive
ein. Seine Installation weckt Assoziationen von Ge-
brauchsgegenständen und ihrem alltäglichen Nutzen, indem
er etwa Elemte wie Vorhang, Display, Vitrine, Kamin oder Stützbalken
in Beziehung zu dem geschlossenen, fensterlosen Ausstel-
lungsstudio mit seiner dominanten Säulenarchi-
tektur setzt. Der rotsam-
tene große Bühnenvor-
hang mit metallischem Gitter-Aufdruck , der die Wand gegenüber
dem Eingang verhüllt und von den Spiegelflächen von
fünf im Raum platzierten Sockeln mehrfach reflek-
tiert wird, weist einerseits auf das Inszenierte der räumlichen
Situation hin und drängt das Publikum andererseits zur Suche
nach weiteren, verbor-
genen Interpretationsm
öglichkeiten.
Katarina Löfström: Studio 2 / Mathieu
Mercier : Studio 3 - 11.–26. September 2004 (Eröffnung:
Freitag, 10. September 2004, ab 19 Uhr)
Vom 18.09. bis 06.11.04 ist eine Austellung
von Katarina Löfström bei Jan
Winkelmann / Berlin, Brunnenstraße 185 zu sehen.
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Rohkunstbau
hat sich in den ver-
gangenen Jahren zu einem großen Publi-
kumsmagneten ent-
wickelt. Die Aus-
stellungen interna-
tionaler und zeitge- |
nössischer ortsbe-
zogener Kunst mitten im Spreewald ziehen unzählige Besucher
in den Bann. In diesem Jahr ist Rohkunst-
bau zum ersten Mal im Künstlerhaus Bethanien zu Gast. Die Ausstellung
„Dorf in die Metro-
pole“ zeigt Künst-
lerinnen und Künstler, die in den vergangenen Jahren an Ausstellungen
im Wasserschloss Groß Leuthen beteiligt waren. Sie lassen
sich, wie es die Kernkonzeption aller Projekte von Roh-
kunstbau vorsieht, auf die Architektur, die Historie und das Umfeld
des Aus-
stellungsortes ein, entwickeln orts-
spezifische Findun-
gen und reagieren in der Produktion und Präsentation der
Werke auf den neuen Raum.
“Dorf in die Metropole“ –
ROHKUNSTBAU in Berlin. Mit Norbert Bisky, Thomas Florschuetz ,
Shilpa Gupta, Jan Kaila, Valery Koshlyakov, Boris Mikhailov, João
Penalva, Cornelia Schleime . Jan-Peter E. R. Sonntag . Bill Spinhoven
11. September – 3. Oktober 2004
(Eröffnung: Freitag, 10. September 2004, 19 Uhr)
www.rohkunstbau.de
Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
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