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 Ausstellungen

Monika Sosnowska arbei-
tet mit großformatigen, oft raumfüllenden Installa-
tionen oder auch Wandgemälden, die sich Techniken des Trompe l’oeil zu Nutze machen. Dabei entstehen begeh-
bare architektonische Konstruktionen, die eigene, in sich geschlossene Welten bilden und den Betrachter mit ihren absonderlichen Maßstabsproportionen oder labyrinthischen Verläufen ebenso irritieren wie magisch anziehen.
So hat die Künstlerin im Ausstellungsraum
des Künstlerhauses eine architektonische Intervention installiert, die sich als begehbares Werk um die beiden dominanten Mittelsäulen herum entwickelt. Das kühl-rational wirkende Design der Wände tritt dabei in Kontrast zu den labyrinthischen Strukturelementen der Konstruktion.
Wie so häufig in ihren Arbeiten gelingt es Monika Sosnowska auch in ihrem neuen Werk, die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern und “halluzinatorische Vorstellungen von der labyrinthischen und dysfunktionalen Raumordnung der realen Moderne” (Jan Verwoert) heraufzubeschwören.

Monika Sosnowska: Studio 3
5.-21. November 2004 (Eröffnung: Donnerstag, 4. November 2004, ab 19 Uhr)

Seit Synne Bull und Dra-
gan Miletic im Jahr 2000 BULL.MILETIC gegründet haben, untersuchen sie das Verhältnis von Präsentation und medialer Repräsentation, Gegen-
stand und Medium in all seinen Nuancen und verbinden ihre Analyse mit einer Bestandsaufnahme der urbanen Eigenheiten ihrer jeweiligen Aufent-
haltsorte.
Ihre Berliner Arbeit „Übergang“ ist deshalb beides, einerseits eine filmische Dokumen-
tation der Stadt, wie sie sich aus der Höhe der U- und S-Bahn-Viadukte in der Vorbeifahrt zeigt - andererseits aber ein allgemeineres Experiment über das Transitorische in der filmische Repräsen-
tation einer Metropole in der Kunst. Beiläufige Impressionen der Architektur und historische Referenzen verschmelzen zu einer ästhetischen Selbstanalyse, wie sie auch in BULL.MILETIC zweiter Arbeit, einer Reihe von ferngesteuerten Filmaufnahmen entlang der ehemaligen Standorte der Berliner Mauer sichtbar wird. "Wiegenlied" gerät dabei zu einer gehetzten Suche nach den letzten Resten eines Stückes missliebiger Geschichte, die man aus Furcht vor der Konfrontation mit der Vergangenheit zu bloßen Touristenattraktionen verkommen ließ.

BULL.MILETIC: Studio 2
5.-21. November 2004 (Eröffnung: Donnerstag, 4. November 2004, ab 19 Uhr)

Applied Autonomy
Anfang November erscheint im Künstlerhaus eine Publikation zum zeitgenössischen Grafik-Design. In ihr geht es um die Strategien, mit denen sich Grafiker autonome Frei-
räume schaffen, in denen sie kritisch, subversiv, strukturanalytisch und zuweilen auch komödiantisch die Wirklichkeit kommentieren können. Die Publikation zeigt eine autonome Praxis außerhalb der Kunst, aber mit einem Einfluß und einer Wirkungs-
macht, von der die Kunst oft nur träumen kann...
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Ab 1.11.2004 - Abbildung Experimental Jetset

MIB
Mit "Men in Black" erscheint im Künstlerhaus Bethanien eine kunsttheoretische Analyse in Hand-
buchstärke. In über 100 Statements, mehr als 30 Essays und illustriert von Peter Friedl ver-
mittelt das Buch einen Überblick über die kuratorische Diskussion der letzten zehn Jahre. [ansehen]
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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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