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 Ausstellungen

Wenn Damien Deroubaix sich seinen politischen und sozialen Themen widmet, dringt der Anarcho-Punk in die abgelegene Kunstwelt ein. Mit den unterschied-
lichstem Materialien und Techniken stellt er ausufernde Installationen zusammen, in denen von Ikonen der Zeitgeschichte bis zur Welt globaler Konzerne und den Codes der allgegenwärtigen Werbung alles zum Vorschein kommt, was in Ökonomie, Politik und Gesellschaft Rang und Namen hat. Immer aber mischen sich Deroubaix Zeichenkonglomerate mit den Codes der Undergroundkultur, vor allem mit Elementen des Metal in seiner radikalsten Erschenungsweise, dem „Grind“, in dessen musikalischen Produkten auch die letzten Reste von Harmonien und Melodien zugunsten einer paraly-
sierenden Geschwindigkeit abgestorben sind. „Grind“ ist Splatter-Kultur, jedenfalls was seine Texte betrifft. Und so stammen auch die Sprachfragmente im Studio 3 des Künstler-
hauses aus dem Universum der Splatter-
Ästhetik und des Grind.

Eröffnung 21.1., 19 Uhr, Studio 3 / Ausstellungsdauer vom 22. Januar bis zum 6. Februar 2005

Gert Robijns’ Arbeiten konfrontieren das Publikum mit einer Art „Superrealität“, einem Paralleluniversum in Konkurrenz zu unserer Wirklichkeit. Es ist eine Art minimale "Verrückung", aus der diese Parallelwelt hervorzugehen scheint , und Robijns steuert diese Normalabweichung, indem er Bilder, Klänge oder Objekte als singuläre Einheiten hervortreten lässt. So wird die Wirklichkeit nicht abgebildet, sondern eher rekonfiguriert. Dabei operiert der Künstler mit einem Minimum an Signalen und Effekten: Vertrauten, ganz alltäglichen Geräuschen, einer Temperatur-
schwankung, einem Windhauch oder einer flackernden Glühbirne. So entsteht ein Gleichgewicht unterschiedlicher Kräfte, dem sich seine Fragilität und zeitliche Begrenztheit von vornherei ansehen lässt.

Eröffnung 21.1., 19 Uhr, Studio 2 / Ausstellungsdauer vom 22. Januar bis zum 6. Februar 2005
Applied Autonomy
Die Künstler des Internationalen Atelierprogramms öffnen dem Publikum ihre Ateliers:

Mit Leonor Antunes (P), Kristina Braein (N), Damien Deroubaix (F), Josée Dubeau (CAN), Andrew Hurle (AUS), Frank Kalero (E), Tamás Komoroczky (HU), Germaine Koh (CAN), Jan Mancuska (CZ), Shiro Masuyama (JP), Lisi Raskin (USA), Gert Robijns (B), Yehudit Sasportas (ISR), Lisa Strömbeck (S), Iris van Dongen (NL), Ronnie van Hout (NZ), Gavin Wade (GB)

Freitag, 21. Januar 2005 ab 17 Uhr, 1. + 2. OG

Live-Konzert:

Egill S – Live with The Bend / mit Egill Saebjörnsson, Helgi Svavar Helgason und David Jonsson im Casino des Künstlerhauses Bethanien

Freitag, 21. Januar, 21 Uhr, Casino, EG
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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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