KB Logo
Suche:   
 Ausstellungen
Die Ausstellung "The Helsinki School – A New Approach", eine Koope-
ration der Künstlerhaus Bethanien GmbH mit der TaiK - University of Art and Design Helsinki, ist eine Wanderausstellung, die ganz Europa bereisen wird und einer internationalen Öffentlichkeit die Arbeitsweise von 22 an der Helsinki School ausgebildeten Künstlern aus dem Bereich der zeitgenössischen Fotografie nahebringen will.

Ziel der Präsentation ist es, anhand der Vielfältigkeit und des Formenreichtums der Werke die freie Arbeitsatmosphäre und die auf Offenheit und Kooperation ausge-
richtetete Lehrmethodik der renommierten und einflußreichen Akademie zu illustrieren.

www.thehelsinkischool.com

Studio 1, 16. September - 23. Oktober 2005, Mittwoch - Sonntag, 14 - 19 Uhr, Eröffnung: Donnerstag, 15. September 2005, 19 Uhr
 

Mit einem Augenzwinkern und nicht ohne Sinn für Komik und Ironie reflektiert Lisa Strömbeck in ihrer Videoarbeit für das Künstlerhaus Bethanien die Geschichte und Befindlichkeit der DDR und was aus ihr geworden ist.

Sie dokumentiert die persönlichen Geschichten von acht ehemaligen DDR-Bürgern, mit denen sie ausgiebig über ihr Leben in der DDR und die Zeit nach der Wende sprach. Dabei kommen ganz unterschiedliche Bewertungen der Veränderungen im politischen wie privaten Lebensbereich zum Vorschein.

Desillusionierung und Hoffnung erhalten so gleichermaßen ihren Platz in dieser Arbeit, die keinen gesprochenen Kommentar der Künstlerin enthält, sondern die Statements den interviewten Menschen überläßt.

Studio 2, 16. September - 2. Oktober 2005, Mittwoch - Sonntag, 14 - 19 Uhr, Eröffnung: Donnerstag, 15. September 2005, 19 Uhrhr

Germaine Koh inszeniert ihre Kunst als ein ebenso beiläufiges wie kalkuliert durchdachtes Regietheater. Alltägliche Orte und Gegenstände, vertraute Situationen und Handlungen verwandeln sich unter ihrer Hand in verblüffend pointierte Inszenierungen, auf die das Publikum sich seinen Reim machen muss. Es muss sich erklären, wie die Objekte und Handlungen, mit denen die Künstlerin es konfontiert, in seine Umgebung gelangten und welche Absicht hinter ihnen zu vermuten sei. Das Absurde verlangt eine Antwort. Die Passanten werden bei Koh zur Spekulation verführt.

Kein Wunder also, dass die Künstlerin sich zu einer Spezialistin für den öffent-
lichen Raum entwickelt hat, die selbst Galeriear-
beiten häufig zurück auf den Außenraum bezieht oder in ihnen den Übergang in die Öffentlichkeit inszeniert. Ihre Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien spitzt dieses Verfahren zu und zeigt ein Stück Außenraum inmitten des abgeschotteten Studios.

In ihm hat Germaine Koh ein Stück vorgefundener urbaner Brache aus dem Berliner Stadtraum abgelegt. Die im Stil eines großen Teppichs raumfüllend ausgelegten Bodenstücke sind mit Gras und Unkraut bewachsen und von den üblichen Kleinlebewesen bevölkert. Die Künstlerin wird das transferierte Biotop während der Ausstellung bewässern, hegen und pflegen und die Kunst unter den Füßen der Besucher wachsen und gedeihen lassen.

In einer Künstlerresidenz mag man an dieser Metapher langsamen Wachstums ironischen Gefallen finden, aber die Pointen und Schlußfolgerungen überläßt Koh ganz dem Publikum. Nach und nach erfährt es, dass es auf einem Stück Todesstreifen der einst nahen Mauer wandelt, über dessen Geschichte ganz wörtlich das Gras gewachsen ist. Vor allem aber sieht es einer vegetativen Veränderung zu, die ganz selbständig verläuft, völlig ungeachtet der Kunst und ihrer Betrachter, die indes am Ende auch die gewöhnlichen Lücken und Leerstellen der Stadt mit anderen Augen sehen werden.


Studio 3, 16. September - 2. Oktober 2005, Mittwoch - Sonntag, 14 - 19 Uhr, Eröffnung: Donnerstag, 15. September 2005, 19 Uhr

Von Berlin in die Welt - zum 10. Mal zeigt das ART FORUM BERLIN zeitgenössische Kunst aus Berlin, Deutschland, Europa, den USA, Lateinamerika, Asien und Australien. Zum zehnten Mal auch wird das Künstlerhaus Bethanien mit einem künstlerisch gestalteten Stand auf der Messe vertreten sein, der in diem Jahr von Lisi Raskin konzipiert und entworfen wurde.

Die 1974 in Miami geborenen Künstlerin ist eine Entwicklerin psychischer Räume, in denen die vergangenen Katastrophen und bevorstehenden Apokalypsen unserer Gesellschaft Gestalt annehmen. Was als konkrete Recherche beginnt, spitzt sich unter den Händen Raskins zu realistischen Verzerrungen zu und verführt das Publikum gerade deshalb zur spielerischen Reflexion.

Raskins ARTFORUM-
Installation ist die Modellsimulation einer nicht greifbaren Destruktion, die ebenso formlose wie augenfällige Kindheitserinne-
rungen zu ihrem Maßstab macht. Unter den formalen Rahmenbedingung-
en eines Messebüros verschmelzen in der Installation komprimierte Schaumstoffteile mit Wandfarbe und eingeschmolzenen Pastiksoldaten zu einer skulpturalen Form, die halb einer Landschaft und halb dem Gefechtsplan eines Atomschlags gleicht.

Lisi Raskin ist Guna S Mundheim Fellow an der American Academy in Berlin und Teilnehmerin des Internationalen Atelierprogramms des Künstlerhauses Bethanien.


9. September - 03. Oktober 2005, 12.00 - 20.00 Uhr – Eröffnung am 28. September, 16.00 - 21.00 Uhr

art-forum-berlin.de

 [2002]  [2003]  [2004]  [2005]  [2006]  [2007]  [2008]  [2009]  [2010]  [2011]  [2012]  
 de en
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


Alicia Frankovich
 Wo | Öffnungszeiten | Kontakt | Impressum | Newsletter© 2002-2012 Künstlerhaus Bethanien