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 Ausstellungen
Das Künstlerhaus Betha-
nien präsentiert im Rah-
men der 1. Kulturtage Serbiens und Montenegros 2005 in Deutschland die Gruppenausstellung "Montenegrin Beauty", zeitgenössische Kunst aus Montenegro. Zwölf Künstler aus Montenegro zeigen zahlreiche Arbeiten, die sich mit dem in ihrer Heimat allgegenwärtigen Klischee der Schönheit des Landes und seines natürlichen und kultur-
geschichtlichen Reichtums auseinandersetzen. Diese Schönheit gilt als gottge-
wollt und darum unum-
stößlich. Der Omnipräsenz dieser nahezu mystischen Verklärung stellen die
zwischen 1950 und 1976 geborenen Künstler ihre künstlerischen Interventionen gegenüber, die derartige Klischees kritisch hinterfragen.

Mit Ozana Brkovic, Vesko Gagovic, Roman Ðuranovic, Irena Lagator, Jovan Mrvaljevic, Suzana Pajovic Zivkovic, Milija Pavicevic, Lazar Pejovic, Igor Rakcevic, Nikola Simanic, Jelena Tomaševic, Natalija Vujoševic.

Montenegrin Beauty - Zeitgenössische Kunst aus Montenegro - 25. November – 18. Dezember 2005, Mittwoch – Sonntag, 14 – 19 Uhr, Eröffnung: Donnerstag, 24. November 2005, 19 Uhr
 
Der im Iran gebo-
rene und in Bremen lebende Maler Ahmad Motiee breitet ein Kalei-
doskop von Erzäh-
lungen vor dem Betrachter aus, der in den Zeich-
nungen liest wie wie in einem aufgeschla-
genen Buch. Dabei verleiht Motiees spezielle Bearbei-
tungstechnik den Zeichnungen nicht nur haptische Plastizät. Sie versöhnt auch Tradition und Gegenwart, politische Analyse und kalligraphische Schönheit.

25.-27. 11 und 2.-4. 12.2005, Studio 242, Fr-So, 14-19 Uhr - Eröffnung: Donnerstag, 24. November 2005, 19 Uhr
Charif Benhelimas künstlerische Disziplin ist die Fotografie und seine Strategie die Auslotung ihrer Grenzen. Die über neun Jahre angelegte Serie "Welcome to Belgium" näherte sich in klassisch-
dokumentarischer Form an die Lebensbedingungen von Immigranten in Belgien an und untersucht, was es bedeutet, in einem Land ‘fremd’ zu sein. Benhelimas Fotos sind Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft, hinterfragen aber auch den Begriff Heimat in Zeiten der Globalisierung.

Semitics. 25.11- 11.12. 2005, Mi - So, 14 - 19 Uhr, Studio 3 - Eröffnung: Donnerstag, 24. November 2005, 19 Uhr
Ján Mancuska, der gemeinsam mit zwei anderen Künstlern in diesem Jahr Tschechien bei der Biennale in Venedig vertritt, arbeitet seit längerem mit einfachen, alltäglichen Gegenständen in der Tradition der Arte povera, verschmilzt diese Form aber mit einer spezifisch osteuropäischen Ausprägung der Konzeptkunst, in der Sprache einen höchst räumlichen Ausdruck gewinnt. Mancuska setzt häufig Wortreihungen, Textketten oder narrative Stränge ein, um geläufige sprachliche Kategorien durch die sinnliche Raumerfahrung des Betrachters zu brechen.

Jan Mancuskas Installation im Studio 2 erzählt die wahre Geschichte einer Frau namens Eva, die ihren Partner zuletzt wohl deshalb verließ, weil er die enervierende Angewohnheit besaß, das Fernsehgerät um neunzig Grad auf die Seite zu kippen, um seitlich auf der Couch ausgestreckt das Bild besser betrachten zu können. Mancuska beläßt es aber nicht bei der Erzählung selbst. Er zwingt den Besucher in eine Art dreidimensionales Storyboard. Von Sitzcouch zu Sitzcouch nämlich muss das Publikum in dieser Installation eilen, um Sequenz für Sequenz der Handlung zu folgen, die in Voice-over Fragmenten aus den Monitoren dringt.

So wird die Erzählung zu einem Experiment der Raum- (und Kunst-)wahrnehmung, in dem die erzählte Sprache zu einer räumlichen Herausforderung an die Betrachter wird.

home alone. 25.11- 11.12. 2005, Mi - So, 14 - 19 Uhr,
Studio 2 - Eröffnung: Donnerstag, 24. November 2005, 19 Uhr
 
 
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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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