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 Ausstellungen

Wenn Sie sich die vierte Dimension vielleicht aus theoretischem Argwohn bisher nicht vorstellen wollten, gibt Shin il Kim Ihnen Einblicke in ein zurückhaltenderes, aber ebenso herausforderndes Zwischenreich. Der in Süd Korea geborene und in New York lebende Künstler arbeitet nämlich an der 2,5ten Dimension und bezeichnet so eine Oszillation zwischen zweiter und dritten Dimension, die sich am besten als Übergangsstadium zwischen Zeichnung und Räumlichkeit bezeichnen ließe.

Dieses Misisng Link der Dimensionen produziert Kim, indem er farbloseUmrisse in Papierschichten presst und anschließend auf Video verfilmt. Son entsteht ein Vexierspiel aus Sichtbarem und Unsichtbarem, das durchaus zur kunsthistorischen Analyse geeignet ist. Inspiriert von der figurativen Dramatik in Raffaels "Verklärung Christi" konstruiert Kim nämlich Modelle der Hauptfiguren des Gemäldes, um sie in Bewegung zu versetzen, ins Medium Video zu übertragen, zurück auf Papier zu projizieren, in Videoloops zu übersetzen und als begehbaren Raum zu inszenieren.

Ganz nebenbei entsteht so eine kritische Bestandsaufnahme von Glauben und Aberglauben, Konzept und Autorität.



The Transubstantiation, Studio 1,
27.01 – 12.02.2006,
Eröffnung: Donnerstag, 26. Januar 2006, 19 Uhr

Lucas Lenglets räumliche Szenarien erinnern häufig an operative Basislager, Schutzeinrichtungen für den Katastrophenfall oder militärische Behelfsverstecke oder weisen für solche Orte charakteristische Materialien und Objekte auf. Mit "tools for rescue/tools for hiding" hat Lucas Lenglet nun im Künstlerhaus eine den gesamten Raum umfassende Installation realisiert, in die der Besucher eintritt, als würde er eine Bühne betreten.

Unter anderem inspiriert von einem Gemälde von Goya, "El incendio de noche" (1793), das die entsetzten Bewohner eines Stadtviertels oder Dorfes bei der nächtlichen Flucht vor dem Feuer zeigt, hat Lenglet auf der weitläufigen Fläche des Studio 2 eine formalisierte Topografie geschaffen, die in Form verschiedener Gegenstände und architektonischer Strukturen Werkzeuge und Instrumentarien zu Schutz und Rettung versammelt.
„tools for rescue/tools for hiding“ ist wie die Antwort auf ein Ereignis, das möglicherweise bereits stattgefunden hat, Lenglets Strategie die "Formalisierung der Gewalt" (Suzanne van den Ven).

Der Betrachter mag anlässlich der Arrangements in Studio 2 schnell ins Zweifeln kommen: Lenglets Schutzvorrichtungen wirken durchaus so, als könnten sie sich jederzeit ebensogut in Hindernisse verwandeln und zur Falle jener werden, die sich ihnen anvertraut haben.
Lenglet enthält sich dabei ganz bewusst jeder politischen oder moralischen Wertung, sondern versammelt Instrumentarien und Werkzeuge, um die Fragilität und Relativität von Begriffen wie "Sicherheit" aufzuzeigen. Was für wen "Sicherheit" bedeutet, definieren stets jene, die die Gewalt über ihre Werkzeuge innehaben.



tools for rescue / tools for hiding, Studio 2,
27.01 – 12.02.2006,
Eröffnung: Donnerstag, 26. Januar 2006, 19 Uhr

BETHANIEN SPRICHT TÜRKISCH. Die Integration türkischer Themen ist für das Künstlerhaus längst Alltag. "Berlin Istanbul" war nur das letzte einer ganzen Reihe von Ausstellungspro-
jekten, mit denen wir Brücken zwischen der faszinierenden kulturellen Szene in der Türkei und Berlin geschlagen haben.
Ab Ende Februar werden wir diesen Brückenschlag auch sprachlich vollzie-
hen: Unsere Web-
seite lernt türkisch! Die wichtigsten Informationen über unsere Künstler und Ausstellungen erscheinen dann auch in türkischer Sprache, was wir auch als Signal an unsere Kreuzberger Nachbarn verstehen. Das Künstlerhaus will noch einladender werden für alle, die sich in Berlin und Kreuzberg für Kunst und Kultur interessieren.
NEUES STIPENDIUM. Ab April 2006 bietet die Künstlerhaus Bethanien GmbH einem Künstler oder einer Künstlerin türkischer Nationalität einen dreimonatigen Aufenthalt im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms des Künstlerhauses an.

Bewerbungen mit entsprechenden Projektunterlagen werden noch bis zum 1. März 2006 erbeten.


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Eröffnung: Dienstag, . November

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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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