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PORN ist in dieser Ausstellung Marc Bijls ein Logo des Zeitgeists, ein kritischer
Kommentar des Künstlers zu einer Entwicklung der politischen und gesellschaftlichen
Verhältnisse, die zunehmend in vereinnahmender Aggression kulminiert. |
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Die neue Arbeit Mark Huemers ist eine Projektion wandfüllend monochromer
blauer Bilder in einem geschlossenen Kreislauf. Sie bezieht sich auf Yves
Klein und fügt sich in Huemers Methode, das Verunsicherungspotential
von Gemälden zur Infragestellung der Rolle der Kunst zu nutzen. |
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Es waren nicht die Samthandschuhe der internationalen Kunstspediteure,
mit denen Marc Bijl am Ausstellungsende seine Arbeit "Never surrender"
abbaute. Er griff zu einem massiven und wirkungsvollen Vorschlaghammer. |
Marc Bijl beim Abbruch der Installation "Never surrender" in der Galerie
K&S, Linienstraße |
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Aus Protest gegen die Kürzungsbeschlüsse
des Berliner Senats schlug Bijl seine Installation in Stücke.
Bijl, zur Zeit Stipendiat des Rotterdamer Centrum Beeldende Kunst im Künstlerhaus
Bethanien, sieht durch die Rücksichtslosigkeit der Sparbeschlüsse
die Produktionsmöglichkeiten internationaler Künstler in Berlin
gefährdet.
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Vom Montag, den 22. bis Donnerstag, den 25. April 2002, zelebrierte
Christian Schmidt-Chemnitzer seinen ganz eigenen Protest gegen die
Falschsparbeschlüsse des Kultursenators. Er kehrte aus. Täglich
drei Stunden fegte er vor dem Marianneplatz das Pflaster, bildete Haufen
von Kehricht, ließ sie nachts verwehen und begann tags drauf von neuem.
Es war nicht die erste Kehrperformance des Künstlers, aber die bislang
einzige, mit der er die Sinnlosigkeit der Berliner Kulturpolitik zu veranschaulichen
beabsichtigte.
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