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Am 26.7. wird das Media Arts Lab des Künstlerhauses
Bethanien beweisen, daß Medienkunst zum existentiellen Risiko
werden kann. Heath Bunting, Kayle
Brandon und Kate Rich
werden die Teilnehmer ihres Workshops in der Kunst der Zaunüberwindung
unterrichten. |

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Das Team mit einer renommierten medienkünstle-
rischen Vergangen-
heit wird ein altes Versprechung des Internet in die Wahrheit des
wirklichen Lebens umsetzen: Die Überwindung von Grenzen und
Territorien. |
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Seit 1993 fördert die DZ BANK AG junge Künstler
aus dem Bereich der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie.
Die Preise werden in den Disziplinen „Künstlerische Fotografie“
und „Beschleunigte Fotografie/Videokunst“ vergeben und
sind mit je 12.000 Euro dotiert.
Für 2002/2003 wurden Elias Hassos und Salla
Tykkä ausgezeichnet. Während Hassos in klassischen Einzelbildern
ganz ohne Erzählstrukturen Fragmente der Realität aufzeichnet,
wurde Tykkä für ihre deutlich autobiografischen Videoarbeiten
prämiert. |
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Sie beleuchtet die Konflikte und Empfindungen, die jeder
Mensch im Laufe seines Lebens erfahren mag: Vergeblichkeit, Enttäuschung,
Schmerz, Sprachlosigkeit – aber auch Hoffnung.
(Noch bis zum 10. August 2003) |

Die Galerie K+S zeigt noch bis zum 2. August Fotografien
des Berliner Künstlers Andreas Rost. Die Arbeiten haben dokumentarisch-
politischen Charakter und erzählen zunächst auf unspektakuläre
Weise von Menschen im Alltag, um diesen Szenen Bilder von Massenveranstal-
tungen und daran geknüpften Ritualen gegenüberzustellen.
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Heman Chong aus Singapur (*1977) präsentiert
bei der diesjährigen Biennale in Venedig eine Riege von Monitoren,
die wie zu einer Choreographie der Vereinheitlichung angetreten
sind. Auf den DVD-Filmen, die er in diesen Monitoren zeigt, ist
aber das Gegenteil von Normierung zu sehen: 19 Personen versuchen
die immer gleiche Tanzsequenz nachzustellen und zeigen um so deutlicher
die individuellen Unterschiede ihrer Interpretation. Jeder erfüllt
seine Aufgabe auf eine andere, abweichende Weise. Die Sequenzen
sind in Berlin während Heman Chongs Gastaufenthalt im Künstlerhaus
entstanden. Seine dabei erworbenen Erfahrungen mit kulturellen
Normen und ihrer individuellen Aneignung demonstriert der Künstler
auch in dem Hintergrundsound seiner venezianischen Installation:
Der Besucher hört einen Tonbandkursus zum Erlernen der deutschen
Sprache.
(Noch bis zum 4. November im Singapore-Pavillon in der Fondazione
Levi / Palazzo Giustinian-Lolin, San Vidal – Venedig)
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