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 Ausstellungen


Wie beschreibt man einen Künstler, der seine Arbeit "zwischen nicht beschreibbar und konzeptuell” ansiedelt, die Kategorie des Unnatürlichen ablehnt und die Erkenntnis vertritt, dass die Evolution nicht aufzuhalten sei?
Ein ästhetischer Privatier ist der Individualist Johan Zetterquist jedenfalls nicht. Die Entwürfe, die er im Künstlerhaus zeigt, sind "Proposals (for public art)", Entwürfe für den öffentlichen Raum, auch wenn die vorgeschlagenen Projekte zuweilen den Charakter autonom-surrealer Installationen annehmen. So enden zum Beispiel die Fahrbahnen eines skizzierten Autbahnkreuzes im Wasser, weil das entworfene Verkehrsbauwerk fast vollständig eine überschaubare Insel bedeckt, die von den kunstvollen Zu- und Abfahrten bodendeckend überwuchert ist.
Oder ist der von einer Parkplattform gekrönte Aussichtsturm, der sich für die romantischen Momente des automobilen Lebens empfiehlt, realistischer?
Den Unterschied zwischen dem Künstlichen und dem Natürlichen versuchen diese Entwürfe jedenfalls entschlossen einzuebnen. Natur ist für Zetterquist Kunst und Kunst ist ebenso deutlich Natur. Eine Erkenntnis, die in Zetterquists Ausstellung natürlich anschaulich wird. (Eröffnung: 21.8.)

Das Künstlerhaus Bethanien ist auch in diesem Jahr wieder Unterstützer des "kunstherbst", einer Berliner Grossoffensive künstlerischer Präsentationen im Umfeld des Art Forum. Im Rahmen des "Kunstherbst > 03" findet deshalb am Sonntag, den 28. September um 12 Uhr eine Führung durch das Künstlerhaus Bethanien statt (Ch. Tannert/ B.Kremer).
( Anmeldung beim Kunstherbst-Projektbüro)

Attila Szücs (Ungarn)
26.9.– 12.10.2003
Eröffnung: 25.9.



Irwin : Retroprincip
1983-2003
26.9. – 26.10.2003
www.irwin-retroprincip.de
Eröffnung: 25.9.



Künstlerhaus Bethanien auf dem
ART FORUM BERLIN
30.9.– 5.10.2003
Vernissage: 30.9.

Der Messestand des Künstlerhauses Bethanien wird 2003 von Roland Boden gestaltet.











Es ist nicht selten, dass Künstler sich in ihrem Werk vorgefundene Naturfotografien aneignen. Ungewöhnlich ist es jedoch, wenn dabei die Bildbiographie eines Menschenaffen entsteht.
Cor Dera hat für seine im Künstlerhaus entstandene Arbeit nicht nur im Berliner Zoo recherchiert. Er hat auch Zugang zu dem umfangreichen Bildarchiv des dortigen Verantwortlichen für Menschenaffen, Raimon Opitz, erhalten.
So folgt Dera zwar seiner Methode, mit vorgefundenen Bildern eine Art Gleichgewicht zwischen Naturbetrachtung und künstlerischer Konstruktion herzustellen; er stellt mit seiner Arbeit über das Gorillaweibchen "Dufte" eine Akteurin der Natur in den Mittelpunkt seines Projekts. Gezeigt wird eine Auswahl von ca. 120 Bildern, die Dera nach ausführlichen Diskussionen mit Raimon Opitz aus dessen Archiv ausgewählt und digital archiviert hat. Die Bilder wurden anschließend vom Künstler bearbeitet und zur Herstellung einer Serie von Laserdrucken in drei verschiedenen Größen benutzt.
(Eröffnung: 21.8.)

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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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