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 Ausstellungen

Rund um die Berliner Festspiele und den Kunstherbst Berlin zeigt die Berliner Kulturland- schaft in diesem Jahr einen osteuropäischen Schwerpunkt. Dabei zeigt das Künstlerhaus Bethanien mit einer großen Retrospektive des Malerkollektivs Irwin eine der interessantesten und zugleich hierzulande am wenigsten gezeigten Positionen slowenischer Kunst.

Irwin steht dabei nicht nur für eine höchst streitbare Auseinandersetzung mit den historischen Erfahrungen, Mythen und Sinnbehauptungen der Kunstgeschichte. Irwin ist auch eine Verkörperung des 'Retroprinzips', einem Montageverfahren, das den Materialfundus der west- und osteuropäischen Kunst des des 19. und des 20. Jahrhunderts plündert und dabei besonders Motive aus der Kunst der totalitären Systeme und der großen Avantgardebewegungen verschmilzt. In Irwins schweren Rahmen wird so ein fiktiver 'östlicher Modernismus' präsentiert, dessen synthetisch-konstruierten Oberflächen die Schemata westlicher Kunstgeschichte in Frage stellen.
(noch bis 26. Oktober 2003)

www.irwin-retroprincip.de


Attila Szücs' Malerei haftet stets etwas Traumhaftes an. Die abgebildeten Gegenstände und Szenerien mögen dem Betrachter vage bekannt, die an sich unspektakulären Szenen wie schon einmal erlebt erscheinen - sie öffnen der Fantasie jedoch einen spekulativen Raum: Szücs' Bilder evozieren die Malereigeschichte, um sie in subjektiver Färbung dem Betrachter zu überantworten. "Szücs malt nach Fotografien. Er findet, sammelt und untersucht Bilder, die ihn interessieren und trägt die konservierte Unruhe in seiner Erinnerung mit sich herum, bis sich plötzlich,
wie aus dem Nichts und nach ein paar Skizzen, diese Bilder in Malerei umsetzen lassen", wie es Iván András Bojár formuliert. "Ein Foto ist die mechanische Abbildung des Spektakels der Realität. In Szücs’ Bildern findet eine Auswahl statt, in der die interessanten Elemente dieses Wirklichkeitsspektakels für ihn hervortreten."
"So sehr er dem mechanischen Bild auch treu sein möchte, der Akt des Malens bringt persönliche Aspekte ins Spiel. Trotz der Bemühung um einen Realismus wird das Bild bei Szücs zur Meinung." (Bojár)

(bis 12. Oktober 2003)


Der Stand des Künstlerhauses Bethanien auf dem ART FORUM BERLIN wird in diesem Jahr von Roland Boden mit der eigens konzipierten Installation Pizza Cowboy bespielt.
Roland Boden, geb. 1962, studierte an der TU Dresden. Er lebt und arbeitet als Künstler in Berlin und Rom, wo er zurzeit Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo ist.

Die Teilnahme des Künstlerhauses Bethanien am ART FORUM 2003 wurde durch die freundliche Unterstützung der Philip Morris Kunstförderung ermöglicht.

Die Messebesucher haben auf unserem Stand außerdem Gelegenheit, sich Videoarbeiten der derzeitigen StipendiatInnen des Internationalen Atelierprogramms anzusehen und sich einen Überblick über die zahlreichen aktuellen Publikationen des Künstlerhauses zu verschaffen.

Sie finden uns am 30. September von 16 bis 21 Uhr und vom 1. bis 5. Oktober jeweils von
12 bis 20 Uhr am Stand 111 im Palais am Funkturm.

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22.07.2010
Eröffnung/Opening:
Chua Chye Teck
22.07.2010
Eröffnung/Opening:
André Romão
11.06.2010
Künstlerhaus Bethanien RELAUNCH:
Kottbusser Str. 10, 10999 Berlin
11.06.2010
Eröffnung/Opening:
Patrick Bernatchez
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wird ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:


BE #16 nanny
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