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 Ausstellungen

Eva-Maria Bogaert hat es sei einiger Zeit zu ihrer Aufgabe gemacht, der bildenden Kunst einen verlorenen Bestandteil hinuzufügen: Den Klang. Dabei mischt sie nicht nur filmische Techniken, und Malerei mit Musik. Sie untersucht vor allem jene Klänge, die sich bei der Farbwahrnehmung einstellen können: Tonempfindungen aus Farben, "farbiges Hören" wie sich der Fachterminus "auditio colorata" übersetzen läßt. Der Begriff umschreibt das synästhetische Phänomen, demzufolge für einige Menschen bestimmte Farben klingen und verschiedene Töne als Farben leuchten. Für ihr Stück "2Bis" hat die Künstlerin deshalb eine Art Textcollage aus Wörtern verschiedener Sprachen hergestellt - Flämisch, Italienisch, Deutsch, Englisch - und sie anschliessend in Musik umgesetzt, um diese Musik dann in Farben zu übersetzen. Das so entstandenen Stück wird im Studio 240 zur installativen Aufführung kommen. Im Studio 3 zeigt die Künstlerin darüberhinaus unter dem Titel "Blitz" eine Neubetrachtung verschiedener bislang entstandener Werke, darunter ein von ihr selbst gebautes Musikinstrument, das es erlaubt, Worte zu 'spielen'.

(16.1.-1.2.2004, Studio 3 + 240)

Karen Yasinsky macht sich in ihren Videofilmen den technischen Aufwand als Erkenntnismittel zunutze: Die mühevollen Animationstechniken werden zum willkommenen Instrument, sich in die Charaktere zu vertiefen. Dabei fertigt die Künstlerin zunächst die Figuren und Sets selber an und nimmt sie dann mit einer Handkamera im Format 24 Bilder/Sekunde auf - ein aufwändiges und sehr zeitintensives Verfahren. Sukzessive werden dann die eigentlichen Szenen festgelegt. Yasinski gestaltet Figuren und Sets dabei so puppenhaft und modellförmig, dass sich ihre Irrealität und Distanz zum Betrachter nie verliert. So mischen sich Märchenbezüge und (vor allem der Gebrüder Grimm) und Fabeln mit Recherchen über das Artverhalten von Tieren, besonders Wölfen. "Who's your true love?" inszeniert so die geheimnisvolle Begegnung eines Mannes, einer Frau und eines augenlosen kleinen Mädchens mit einer Gruppe von wolfsähnlichen Tieren. Der Film wird als großformatige DVD-Projektion im Studio 2 gezeigt.

(16.1.-1.2.2004, Studio 2)

OPEN STUDIOS + LIVE Konzert mit Frank Bretschneider aka Komet >> 15. Januar 2004, ab 17 Uhr >> Studios im 1. und 2. OG + Casino im Ergeschoss

Am 15. Januar öffnen die Künstler des Internationalen Atelierprogramms ihre Ateliers: Sergio Belinchón (E). Gerson Bettencourt Ferreira (LUX), Heman Chong (SGP), Richard Grayson (AUS), Roderick Hietbrink (NL), Katarina Löfström (S), Alex Morrison (CAN), Jorge Queiroz (P), Reynold Reynolds (USA), Egill Saebjörnsson (IS), Marike Schuurman (NL). Monika Sosnowska (PL). Evanthia Tsantila (GR). Ab 17 Uhr, 1. und 2. OG


Als besonderes Highlight des Abends beginnt schlie§lich um ca. 21 Uhr eine Sound-Bild-
Performance von Frank Bretschneider aka Komet im Casino, Erdgeschoss Bethanien.
Als Mitglied des Labels raster-noton präsentiert er die ca. 45-minütige neue Produktion Gold (2003), wobei die Visuals per Beamer auf eine Großleinwand projiziert werden. Es handelt sich dabei nicht um Filme bzw. Videos, sondern um visuelle Umsetzungen von Frequenz- und Amplitudenverhalten der Musik. Grundlage für den Sound ist ein Computer-gestütztes Synthesizersystem, das mit klassischen Synthesetechniken arbeitet, deren Output der Künstler anschließend am Computer bearbeitet hat.

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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


Alicia Frankovich
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