

Die Ausstellung Jenseits der Grenzen versammelt drei
Fotoprojekte Mitra Tabrizians aus der Zeit zwischen 1998 und 2001: Minimal
Utopia, Silent Majority und die achtteilige Fotoserie Beyond the Limits.
Die großformatigen Fotografien zeigen android anmutende Menschen
in einer autistischen Welt. Skrupellos hochentwickelte Technologien lassen
alles käuflich und ersetzbar erscheinen; selbst das Gewissen wird
zu einem austauschbaren Produkt. Tabrizians dystopische Science Fiction
steht in der Tradition filmischer Erzählungen. Das Publikum wird
aber nicht mit gefühlsaufgeladen filmischen Arrangments verführt,
sondern sieht sich mit einer seltsam emotionslosen, geradezu desinfiziert
reinen Welt konfrontiert. Noch in den blutigsten Dramen herrscht eine
provokative Indifferenz, und fast scheint es, als sei menschliches Mitgefühl
nicht mehr zeitgemäß. Die allgegenwärtige 'coporate culture'
findet hier ihr ästhetisches Spiegelbild. Denn die bizarren Simulationen
politischer und sozialer Situationen erweisen sich als zugespitzte Ebenbilder
gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Kunst erfindet nicht. Sie zeigt
auf radikale Weise die potentiellen Tendenzen unserer Realität.
26. März – 11. April 2004
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Sonic Arts Lounge | Norden & Berlin
Donnerstag, 25. März 2004, 22.00 Uhr
Casino im Künstlerhaus Bethanien
Carl Michael von Hausswolff, Oval aka
Markus Popp, Computer Electro Music Department, DJ Mo, Kotai
& Daniel Pflumm
Eine Koproduktion von Künstlerhaus Bethanien und MaerzMusik
| Berliner Festspiele
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| Marc Weiser, Musik, Lillevän, Video,
und Christian Conrad, Musik, in einer Rauminstallation von Bert
Neumann
Donnerstag, 18. März 2004, 21.00
Uhr (Einlass / Sound / Getränke ab 20.00 Uhr)
Das Konzert ist Bestand-
teil des Programms der berlinbiennale 3 Kunst-Werke Berlin,
Auguststr. 69
Eine Veranstaltung des Künstlerhauses
Bethanien im Rahmen von .ipeg bild.ton. maschine, in Zusammenarbeit
mit der 3. berlin biennale für zeitgenössische kunst
und Maerz Musik | Berliner Festspiele
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Bis
zum 18. April zeigt das Künstler-
haus .ipeg bild.ton.
maschine, eine Ausstellung die dem Zusammenhang von Bild und Ton
in der zeitgenössischen Kunst nachspüren wird. Die Ausstel-
lung widersetzt sich dabei starren Definitionen und der eingespielten
Abgrenzung der zeitgenössischen bildenden Kunst von Klang und
Musik. .ipeg bild.ton.ma-
schine fragt nach
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den interdisziplinä-
ren Gemeinsam-
keiten der verschie-
denen künstleri-
schen Sphären und macht sich von Musik einen expe-
rimentell weiten Begriff. Vor den Augen und Ohren des Publikums
kommt es zur Gegenüber-
stellung musikali-
scher Entwicklungen mit Methoden der zeitgenössischen bildenden
Kunst.
26. März-18.April 2004
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