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Halleluhwah! Hommage à CAN

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Die Kölner Sound-Pioniere CAN, mit deutscher Wurzel und in internationaler Besetzung, sind Ende der 1960er Jahre eines der störrischsten und zugleich stilbewusstesten Phänomene der Rockavantgarde. Auf ihrem Werk "Tago Mago" von 1971 fanden CAN zu dem, was später ihren Stil ausmachen sollte. 2011 jährt sich das Erscheinen dieser umwerfenden Platte zum 40. Mal.

Auf "Tago Mago" finden sich einerseits Stü̈cke wie "Paperhouse" und "Mushroom", die auf einem präzise durchgeknüppelten Rhythmus basieren, über dem Michael Karoli seiner Gitarre die unerklärlichsten Kapriolen erlaubt, während Sänger Damo Suzuki dadaistische Wort- und Satzfetzen in kläglichen Klumpen ins Mikro pumpt. Mit "Aumgn" und "Peking O" enthält "Tago Mago" zwei eher freiformatige Stücke. "Aumgn" holt seine Inspiration aus dem Drogenkosmos und stolpert dann in eine Kette unzusammenhängend verkuppelter Instrumentalpassagen. In "Peking O" kommt das rhythmische Element wieder zu seinem Recht, während Damo Suzukis Stimme in diversen Todesarten stirbt. "Bring me Coffee or Tea" ist Ruhepunkt und Ausklang zugleich. In frü̈her Pink-Floyd-Manier hält der Song Kontakt zu psychedelischen Schwebeteilchen und kehrt Atonalität und Suzukis stimmlichem Gefährdungsblödsinn den Rücken.

"Halleluhwah" steht in seinem unerhört mäandernden, mantra-mäßigen, ja loop-ähnlichen Verlauf und seiner Verdichtung für die besonderen Merkmale von CAN-Musik, die bis in die aktuellen Entwicklungen von Techno und Electro ihren Einfluss bemerkbar macht. "Tago Mago" ist das Königs-Album von CAN, der Titel "Halleluhwah" typische CAN-Kernsubstanz.

Gut 50 internationale Künstler erinnern mit einer Ausstellung in der Galerie ABTART, Stuttgart, und dem Künstlerhaus Bethanien, Berlin, an die bahnbrechende Rolle dieser Band - in kompositorischer, klanglicher, spieltechnischer und gruppendynamischer Hinsicht.


CAN - bring me coffee or tea
The official CAN
"Deadlock" - Mitschnitt Krautrocknacht
Website Holger Czukay
Webseite Irmin Schmidt
Jaki Liebezeit im Interview
CAN-Interviews auf Englisch
Irmin Schmidt im Interview
Holger Czukay "Good Morning Story"
Holger Czukay / Jah Wobble / Jaki Liebezeit "How much are they?"
"Krautrock - The Rebirth of Germany", (BBC Documentary) - Full Version

Bibliografische Katalogdaten
Zur Katalog-Bestellung

Halleluhwah! Hommage à CAN
Künstler thematisieren die bahnbrechende Rolle der Avantgarde-Rockband CAN

25.11. - 18.12.2011
Eröffnung: 24.11.2011, ab 19 Uhr

mit Live-Konzert von atelierTheremin, Berlin

Podiumsdiskussionen Ort: Künstlerhaus Bethanien/Kottbusser Str. 10:

30.11.2011, 19.00 h: "CAN , Krautrock und die Kunst" (in Deutsch)
mit Andreas van Dühren, Wolf Kampmann, Manfred Miersch und Christina Nemec.
Moderation: Sabine Kienzer

8.12.2011, 19.00 h: "Art & Rock" (in Englisch) mit Rose Eken, Katrin Plavcak und Sven Drühl.
Moderation: Sabine Kienzer

Konzert Burnt Friedman & Jaki Liebezeit
Ort: Festsaal Kreuzberg/ Skalitzer Str. 130

15.12.2011, Einlass: 20:00 / Beginn: 21:00
Tickets: www.koka36.de
In Kooperation mit www.palaiswittgenstein.com

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01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Gabrielle de Vietri
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Xavier Mary
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
Song-Ming Ang
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
"Super 8" - artist curated video exhibition
01.03.2012
Eröffnung/Opening:
ZUSPIEL/ Robert Lippok
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:

Halleluhwah! Hommage à CAN


Alicia Frankovich
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