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Gert Robijns

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Belgian artist Gert Robijns confronts us with a "super-reality" in his work: a universe that exists parallel to the one that manifests itself visually. In order to make us experience this world, Robijns analyses and distils various aspects of our reality. Images, sounds, objects, and our surroundings are reconsidered as singular, characteristic entities. Thus the artist creates an analogous reality, which, however, is only slightly displaced relative to our own. But precisely these slight dislocations, in which cause and effect, image and sound are disconnected, result in powerful, simple experiences. [...] Time and again Gert Robijns confronts the public with the question "what if..." presupposing the existence of "other" valid realities. Staging simple experiences, the artist helps us to interpret the intangible layeredness of reality. By bringing about a dialogue between our sensory experiences and reality, he raises the issue of the fragility and impotence of "now".

Excerpt from: Eva Wittocx, Gert Robijns, in: Flash Art 105, January-February 2003.
 
Gert Robijns
* 1972
in Sint-Truiden, Belgien / Sint-Truiden, Belgium

lebt in Borgloon, Belgien / lives in Borgloon, Belgium

Der belgische Künstler Gert Robijns konfrontiert uns in seiner Arbeit mit einer "Superrealität": einem Universum, das parallel zu dem sichtbaren existiert. Um uns diese Welt zugänglich zu machen, analysiert und destilliert Robijns zahlreiche Aspekte unserer Realität. Bilder, Klänge, Objekte und unser Umfeld werden als singuläre, charakteristische Größen neu gesehen und überdacht. Auf diese Weise erzeugt der Künstler eine analoge Realität, die jedenfalls gegenüber unserer eigenen Welt nur leicht verschoben ist. Doch genau diese leichte Verrückung, durch die Ursache und Wirkung, Bild und Klang nicht mehr miteinander in Verbindung stehen, führt zu starken und unmittelbaren Erfahrungen. [...] Indem er die Existenz von ãanderen" gültigen Realitäten durchspielt, konfrontiert Gert Robijns das Publikum immer wieder mit der Frage nach dem "Was wäre wenn..." Durch Herbeiführung einfacher Erfahrungen hilft uns der Künstler, die unentwirrbare Vielschichtigkeit der Wirklichkeit zu deuten. Indem er einen Dialog zwischen unseren Sinnen und der Wirklichkeit entfacht, thematisiert er die Zerbrechlichkeit und Machtlosigkeit des "Jetzt".

Auszug aus: Eva Wittocx, Gert Robijns, in: Flash Art 105, Januar-Februar 2003.





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