KB Logo
Suche:   
 Ausstellungen

Hadley + Maxwell

+


Drawing a solid line between artifice and sincerity is as intangible as being right all the time. Hadley + Maxwell build a tension between politics and aesthetics, reflecting on issues of taste and its historical construction. The urgency in which they explore these ideas is worked out in their collaborative process. Culling from music culture, vernacular signs, art historical references, and personal narratives, they use language to reposition conventional notions of subjectivity, abstracting personal pronouns. Their collaboration often involves mediating their formal process by inviting a third person to respond to staged scenarios, which may sustain prolonged relations or develop from one simple question. Using photography, video and sculpture, they confuse these staged relations by formally representing these encounters as objects – objects that are relegated to the realm of representation, but not limited to this process of production.

Jenifer Papararo
 
Hadley + Maxwell
* 1973 / 1966
in Toronto / Montreal, Kanada/Canada

lebt in Vancouver / lives in Vancouver

Zwischen Künstlichkeit und Ehrlichkeit klar unterscheiden zu können ist so unrealistisch wie immer Recht zu haben. Hadley + Maxwell legen den Begriff des Geschmacks als historische Konstruktion offen und lassen so Politik und Ästhetik in ein Spannungsverhältnis treten. Die Dringlichkeit, mit der sie diese Idee verfolgen, wird im Prozess ihrer Zusammenarbeit deutlich. Ihre Arbeit bedient sich bei unterschiedlichen Genres, so etwa in der Musik, den Zeichen des Alltäglichen, der Kunstgeschichte und persönlichen Geschichten. Sie benutzt dabei die Sprache als Mittel, gängige Vorstellungen zur Subjektivität neu zu positionieren, etwa indem persönliche Pronomina abstrahiert werden. Ihre Zusammenarbeit äußert sich oft in der Vermittlung ihres formalen Prozesses, für die sie Dritte dazu auffordern, auf ihre Inszenierungen zu reagieren, was dazu führt, dass Beziehungen fortwähren oder aus einer einfachen Frage heraus entstehen. Anhand von Fotografie, Video und Skulptur verwischen sie diese inszenierten Beziehungen indem sie die Begegnungen formal als Objekte darstellen – Objekte, die ins Reich der Darstellung zurückgedrängt werden, ohne sich auf diesen Produktionsprozess zu beschränken.

Jenifer Papararo





 de en
22.07.2010
Eröffnung/Opening:
Chua Chye Teck
22.07.2010
Eröffnung/Opening:
André Romão
11.06.2010
Künstlerhaus Bethanien RELAUNCH:
Kottbusser Str. 10, 10999 Berlin
11.06.2010
Eröffnung/Opening:
Patrick Bernatchez
Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wird ermöglicht durch:

Impressionen vom neuen Standort:


Romeo Gongora
 Wo | Öffnungszeiten | Kontakt | Impressum | Newsletter© 2002-2010 Künstlerhaus Bethanien