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 Ausstellungen

Ur¨ula Berlot

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The exploration of perception and states of consciousness, and the recording of mental or ‘cerebral’ landscapes with which Ur¨ula Berlot has been working for a number of years draws on her consideration of nature as an entity constructed through the mental processes of perception and understanding of the role of the body and the brain in the comprehension of reality. In her kinetic light installations she explores the perception of the viewers and encourages associative games with the help of the organic-like shapes produced by reflections and projections of light through compositions on transparent supports. In the emerging biomorphic forms and their potential time dimension, which comes to being through the observer‘s moving and perception of light projections behind the material medium, she thus finds apoetics and analogy between mental processes and the organic phenomena in the nature. Ur¨ula Berlot reveals potential forms and affinities between the material and the non-material and persists in presenting the high complexity and co-dependence of the external and internal activity of every system, be it biological, artificially generated or spiritual.
Exhibition: 02.11-18.11.2007


 
Ursula Berlot
*1973 in Ljubijana, Slowenien/Slowenia

lebt und arbeitet/lives and works in Ljubljana

Sowohl bei ihrer jahrelangen Erkundung von Wahrnehmungsprozessen und -zuständen als auch bei ihren Aufnahmen von mentalen oder ‚zerebralen‘ Landschaften folgt Ur¨ula Berlot ihrer Vision der Natur als Einheit, die durch mentale Wahrnehmungs- und Assimilierungsprozesse in Bezug auf die Rolle des Körpers und des Gehirns im Verständnis der Wirklichkeit konstruiert wird. In ihren kinetischen Lichtinstallationen untersucht sie die Wahrnehmung des Zuschauers und leistet Assoziationsspielen mittels organischer Formen Vorschub, die aus Lichtspiegelungen und -projektionen durch Kompositionen auf transparenten Trägern hindurch entstehen. In den so entstehenden biomorphen Formen und deren potenzieller zeitlicher Dimension,
die sich den Bewegungen des Zuschauers beim Wahrnehmen der Lichtprojektionen hinter dem materiellen Medium verdankt, legt sie eine gewisse Poesie und eine Analogie zwischen mentalen Prozessen und organischen Phänomenen in der Natur frei. Ur¨ula Berlot zeigt mögliche Formen und Affinitäten zwischen dem Materiellen und Nicht-Materiellen auf und besteht darauf, die hohe Komplexität und wechsel-seitige Abhängigkeit der internen und externen Aktivitäten jedes Systems darzulegen, sei es biologisch, künstlich hervorgebracht oder geistig.


Ursula Berlot
Ausstellung: 02.11-18.11.2007





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