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Dirceu Maués

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The starting point of my current work is an investigation into the photographic process based on the photographic camera or device. In order to build my own cameras I modify the manufacturer’s hardware. By doing so, I can invent or delete certain categories in the camera’s programs. Rather than in perfection, I’m interested in the noisy and unexpected image taken in the simplest of ways. One of my objectives is to subvert the advertisement lingo of today’s camera technology. I am particularly interested in extending the boundaries of creation and transgressing the borders of photography by following a logic which is not focussed on functionality but expands more specifically into the domain of conscience. Because they are no longer programmed by the manufacturer but according to my own intentions, my devices are neither exact nor objective but intuitive, and hence more human. I consider my work to be an experimental practice on the boundaries of photography, cinema and video, contrasting the expanded time of
pinhole photography with the absolute instant of film. Dirceu Maués
 
Ausgangspunkt meiner gegenwärtigen Recherche über den fotografischen Prozess ist der Fotoapparat oder die fotografische Vorrichtung. Um meine eigenen Fotoapparate zu bauen, verändere ich die vom Hersteller vorprogrammierte Hardware. Dementsprechend
kann ich bestimmte Kategorien innerhalb dieser Programme löschen
oder neue hinzufügen. Mein Interesse gilt nicht der Perfektion, sondern zufälligen, fehlerhaften Bildern, die auf einfachste Art und Weise entstehen. Ziel ist es insbesondere, den gängigen technischen Jargon der Hersteller zu unterwandern. Ich versuche also, die Grenzen der Kreativität und der Fotografie zu erweitern, indem ich einer Logik folge, die nicht länger der Funktionalität verhaftet ist, sondern sich speziell dem Bereich des Gewissens zuwendet. Da sie nicht vom Hersteller sondern meinen eigenen Intentionen folgend ausgerichtet wurden, sind meine fotografischen Vorrichtungen nicht präzise und objektiv, sondern intuitiv und somit menschlicher. Ich verstehe meine künstlerische Praxis als eine experimentelle Arbeit, die sich in den Grenzbereichen zwischen Fotografie, Kino und Video bewegt. Dabei setze ich der ausgedehnten Zeit der Lochkamera den absoluten Moment des Films gegenüber. Dirceu Maués





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01.03.2012
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Der Umzug des Künstlerhauses Bethanien wurde ermöglicht durch:

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Halleluhwah! Hommage à CAN


BE Magazin 18
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