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 Ausstellungen

Mladen Bizumic

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I work on projects that avoid the traditional resolution of form and content in becoming aware of a time that has shifted into the period of extension, a period of the near and far, of the side-by-side, in which space is given to us as the form of relations between locations. In my recent project event.horizon. black.hole, a vast L-shaped wall is erected in the gallery acting as the projection screen. The images of the crumbling architecture of the UNESCO headquarters in Paris play back-to-back with images of an avalanche on Mt. Cook (a UNESCO-protected area) in New Zealand. Presented in a mirror format, each projection resembles an enormous, constantly morphing Rorschach blot. The soundtrack is a recording of ambient sounds from the U.N. Memorial Cemetery in Busan (South Korea) mixed with the sounds of the flapping flags recorded outside the U.N. headquarters in New York. Soundtracks and videos can be swapped with new ones depending on the exhibition location. For example, for the 2006 Busan Biennale the local sound recorded at the U.N. Memorial Cemetery replaces the previous one from New Zealand. In such environments the question "Where are we now?" seems to defy any single answer.

Mladen Bizumic
 
Mladen Bizumic
* 1976
in Jugoslawien/Yugoslavia

lebt in Auckland, Neuseeland / lives in Auckland, New Zealand

Meine Projekte unterwandern die geläufige Unterscheidung zwischen Form und Inhalt, indem sie das Bewusstsein für die Zeit erweitern, die in einen Moment der Ausdehnung getreten ist, in einen Moment der Nähe und Ferne zugleich, der Gleichzeitigkeit, in welcher uns der Raum als die Form erscheint, in der sich die Beziehungen der räumlichen Daseinsformen untereinander äußern. Für mein jüngstes Projekt event.horizon.black.hole wird eine Wand in Form eines L in den Ausstellungsraum eingezogen, die als Projektionsfläche fungiert. Bilder des zerfallenden Gebäudes des UNESCO-Sitzes in Paris wechseln sich ab mit Aufnahmen einer Lawine am Mt. Cook (eines von der UNESCO geschützten Gebiets) in Neuseeland. Jede Projektion der sich spiegelnden Bilder gleicht einem riesigen, durch Überblendung fortwährend mutierenden Rorschach-Bild. Der Soundtrack verknüpft die Geräuschkulisse am U.N.-Gedenkfriedhof in Busan (Südkorea) mit dem Geräusch der wehenden Fahnen vor dem U.N.-Hauptgebäude in New York. Sowohl der Soundtrack als auch die Bilder können je nach Ausstellungsort ausgewechselt werden. Anlässlich der Busan Biennale 2006 zum Beispiel werden die Aufnahmen aus Neuseeland durch Geräusche des U.N.-Gedenkfriedhofs ersetzt. In einer solchen Umgebung scheint die Frage "Wo genau befinden wir uns nun?" sich einer eindeutigen Antwort zu entziehen.

Mladen Bizumic





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22.07.2010
Eröffnung/Opening:
Chua Chye Teck
22.07.2010
Eröffnung/Opening:
André Romão
11.06.2010
Künstlerhaus Bethanien RELAUNCH:
Kottbusser Str. 10, 10999 Berlin
11.06.2010
Eröffnung/Opening:
Patrick Bernatchez
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